Kinoscout-Kritik: "Bullyparade - Der Film"

Kinoscout Sabine Lindenthal ist begeistert von "Bullyparade - Der Film".

20 Jahre nach der ersten Folge von der Bullyparade, am 24. Mai 1997, ist es doch ein guter Grund, aus dieser erfolgreichen Serie einen Film zu machen – dachten sich Michael „Bully“ Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian und erwecken alle Kultfiguren wieder zum Leben.

 Insgesamt schlüpften die drei Schauspieler in 27 Rollen. Sei es Abahachi, der die schöne Annette heiraten möchte, Ranger ihn von einem großen Fehler bewahren muss, obwohl er selbst in Schwierigkeiten steckt, oder Sissi und Franz, die in Bayern ein Schloss kaufen wollen, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht. Auch „Captain Kork“, „Mr. Spuck“ und „Schrotty“ folgen einem Hilferuf des „PDF“ („Planet der Frauen“), um sie von „King Klon“ zu befreien, der an ihre Haare will.

Diese Komödie ist ein Feuerwerk aus Comedy, Wortwitz, Slapstick und Situationskomik erster Klasse. Bereichert wurde das Ganze durch geniale Tanzeinlagen, Sequenzen aus anderen Filmen wie „Zurück in die Zukunft“ und „Der Bachelor“. Musikalisch untermalt wurde der Film von dem Komponisten Ralf Wengenmayer. Besonders beeindruckt war ich von dem großen Staraufgebot. Matthias Schweighöfer, Elyas M´Barek, Jürgen Vogel, Sky Dumont, Till Schweiger, Peter Maffay, Alexander Schubert, Lena Meyer-Landrut, Stefan Mross – alle hatten einen Gastauftritte und ich meine Chuck Norris gesehen zu haben. Für mich ist „Bullyparade – der Film“ einer der besten Filme der letzten Zeit. Die Lachmuskeln werden strapaziert und es lohnt sich sogar sitzen zu bleiben, um den Abspann zu genießen. Das Spätprogramm von Sissi und Franz ist Geschmacksache. Michael „Bully“ Herbig hat es wieder mal geschafft. Danke dafür.

Kinoscout-Kritik von Sabine Lindenthal

Regie:

Michael „Bully“ Herbig

Darsteller:

Michael „Bully“ Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian

Bundesstart:

17. August 2017

FSK:

6 Jahre

Kino-Scout-Bewertung:

5 von 5 Sternen

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