Kinoscout-Kritik: Ich – einfach unverbesserlich 3

Kinoscout Markus Trott schreibt über den Film Ich – einfach unverbesserlich 3.

Popcorn, was umher knistert, Leute die sich leise unterhalten oder jemand, der sich gerade eine Cola in seinem Mund reinsaugt. Ich merke, ich bin im Kino und das ist aber auch das tolle daran, ein Film anzuschauen, wo andere mitlachen, auch wenn man diese nicht mal kennt.

„Egal,“ sage ich mir leise. Mal schauen, ob ich das bei diesem Film auch tue. Ich war für euch im Kinofilm „Ich – einfach unverbesserlich 3“, der an diesem wunderschönen, sonnenstrahlend durchflutenden Donnerstag in die deutschen Kinos kam.

Worüber der Film handelt ist ziemlich schnell erzählt: Der neue Schurke Balthazar Bratt war in den 80er Jahren ein Kinderstar, bis er schließlich Teenager wurde und seine Serie nach drei Staffeln abgesetzt wurde. In der heutigen Zeit angekommen, beschließt er ein wertvollen und großen Diamanten zu stehlen.

Gru und seine Lucy wollen den Bösewicht festnehmen, allerdings flieht er ohne die Beute. Im Nachhinein werden die beiden gefeuert und die Minions schmeißen auch hin. Bevor die Minions, wegen Betretens eines Privatgeländes, ins Gefängnis kommen, lernt Gru sein Zwillingsbruder Dru kennen. Beide gehen gemeinsam auf Verbrecherjagd und wollen den Diamanten, der nach einer weiteren Aktion von Balthazar Bratt geklaut wurde, finden und zurückholen.

In der deutschsprachigen Version werden die Figuren unter andrem von Oliver Rohrbeck (spricht zum Beispiel auch Ben Stiller), Martina Hill (Komikerin aus „Knallerfrauen“) und Joko Winterscheidt (Komiker) gesprochen.

Meine persönliche Meinung darüber ist leider mehr negativ, als positiv. Ich bin zwar ein Riesenfan der Minions, aber nach dem ich den Film angeschaut hatte, ist mir einfach aufgefallen, dass die Macher probieren, die Minions nur noch Nebensächlich zu machen, wie beim ersten Teil. Allerdings hatten sie im zweiten Teil daraus gelernt und auch gemerkt, dass die Menschen dort draußen mehr die Minions sehen wollten und machten sie im Teil zu Hauptdarsteller. Nun sind die aktuell nur noch Nebendarsteller und das merkt man auch. Weniger Gags, Szenen die man sich hätte sparen können und so weiter.  Vom Hocker gehauen hat mich der Film also nicht. Deshalb gebe ich den Film auch nur 3 von 5 Sternen.

Kinoscout-Bewertung

 

Regie: Pierre Coffin, Kyle Balda

Originalsprecher: Steve Carell, Russell Brand, Kristen Wiig

Bundesstart: 05.07.2017

FSK: 0 Jahren

Kino-Scout-Bewertung: 3 von 5 Sternen

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