Kinoscout-Kritik: "Zu guter Letzt"

Kinoscout Claudia Engel bewertet die Komödie "Zu guter Letzt" mit Shirley MacLaine und Amanda Seyfried.

Bei dem Film "Zu guter Letzt" handelt es sich um eine Komödie, die die letzten Monate einer älteren Dame, gespielt von Shirley MacLaine, erzählt. Deren Mimik war manchmal etwas zu starr, dann wiederum überraschte sie mit starken Gefühlsausbrüchen, aber sie blieb immer damenhaft und stolz.

Die junge Autorin Anne, gespielt von Amanda Seyfried, die mir noch bestens in Erinnerung ist, aus dem Film „Mama Mia“ muss sich mit Harriets Vergangenheit beschäftigen, da sie den Nachruf verfassen soll. Sie hat eine tolle Ausstrahlung und wirkt in ihrer Rolle sehr glaubhaft. Natürlich muss auch eine kleine Liebesgeschichte am Rande der Handlung mit integriert werden.

Der Film erinnert mich an das Generationen-Problem, unterschiedliche Ansichten, Meinungen zu vereinen und auch mit Interesse und Rücksichtnahme die Probleme zu lösen. Ich glaube, dass es ein Film für jung und alt ist, Mann oder Frau, irgendwie findet sich jeder in einer Rolle wieder.

Die Handlung selbst war voraussehbar, denn wer möchte schön als ungeliebter Mensch aus dem Leben scheiden, also war klar, dass eine Wandlung stattfindet und dass der Nachruf auf Harriet natürlich positiv ausfällt. Es war so rührend, dass ich doch glatt eine Träne vergossen habe.

Regisseur: Mark Pellington

Darsteller Shirley MacLaine, Amanda Seyfried

Bundesstart Donnerstag, 13. April 2017

FSK Ohne

4 von 5 Sternen

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