Kinoscout-Kritik von Kong: Skull Island

Unser Kinoscout Matthias Kramer hat sich für Euch "Kong: Skull Island" angeschaut.

1970: Unter Leitung des Regierungsbeamten Randa (John Goodman) und Colonel Packard (Samuel L. Jackson) landet ein Team von Soldaten und Wissenschaftlern auf der bisher unerforschten Insel Skull Island. Kaum dort eingetroffen, wird die Gruppe von einem mächtigen Riesen-Gorilla angegriffen. Es beginnt ein Kampf ums Überleben…

1933 war „King Kong“ zum ersten mal auf der Leinwand zu sehen und setzte damals Maßstäbe. Es folgten mal mehr, mal weniger gelungene Abklatsche. Mit „Kong: Skull Island“ kommt eine definitiv gelungene Neuinterpretation auf die Leinwand. Der Trailer versprach ein schnelles, lautes und anspruchsloses Action-Spektakel. Doch erfreulicherweise hat der Film wesentlich mehr zu bieten. Natürlich gibt es hier jede Menge Action- und Schlachtszenen zu bewundern, welche auch allesamt perfekt in Szene gesetzt wurden und auf der Leinwand einen guten Eindruck machen. Dennoch lässt sich der Film auch Zeit für die Geschichte und die Charaktere, was bei heutigen Blockbuster-Filmen leider nicht mehr selbstverständlich ist. Obwohl die Story bekannt ist, weiß sie hier dennoch den Zuschauer zu unterhalten, vor allem weil sie eben nicht nur von Spezialeffekten lebt. Hin und wieder bietet der Film auch mal etwas Humor, welcher aber nie zu sehr ins Lächerliche und Kindische abdriftet. Abgerundet wird das ganze durch tolle optische Bilder. Selbst die 3D-Technik kommt hier ausnahmsweise mal wirklich zur Geltung. Die Darsteller passen ebenfalls perfekt in ihre Rollen. Besonders Samuel L. Jackson und John C. Reilly sind hervorzuheben.

„Kong: Skull Island“ ist eine gelungene Neuauflage und schwer unterhaltsamen Familien-Kino.

 

Regie: Jordan Vogt-Roberts

Darsteller: Samuel L. Jackson, John Goodman, John C. Reilly

Bundesstart: 09.03.2017

FSK: 12 Jahre

Kinoscout-Rezension

 4 von 5 Sternen

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