Kinoscout-Kritik zu "Le Mans 66"

Kinoscout Markus Trott schreibt über "Le Mans 66".

Kinoscout Markus Trott hat sich "Le Mans 66" und den Kampf Ford gegen Ferrari im Kino angeschaut.

Anfang der 1960er Jahre wollte „Ford“ „Ferrari“ kaufen, doch eine Einigung scheiterte. Um sich anschließend zu rächen, begann man ein Motorsport-Team aufzubauen, was in Le Mans gegen den Rivalen antreten sollte. An dem Ort, wo sonst all die Jahre davor nur „Ferrari“ gewann. Nach Monaten der Entwicklung ging „Ford“ 1966 mit dem „Mustang GT40“ an den Start. In einigen Stellen ist zwar der Film sehr langatmig, aber zeigt auch, was es für Gefahren geben kann, wenn man ein kompletten „Mustang“ als Rennauto konzipiert. Um aber die ganze Geschichte von „Ford vs. Ferrari”, so der Originaltitel des Films, zu erkennen, sollte man zuerst den Hintergrund erfahren, weshalb „Ford“ den Schritt wagte, gegen den Rivalen „Ferrari“ auf der Rennstrecke anzutreten.

Der Film ist für Motorsportbegeisterte, aber auch für Zuschauer, die gerne top schauspielerische Leistung sehen wollen. Christian Bale, den man unter anderem von der „The Dark Knight”-Trilogie kennt, zeigt hier wieder, warum er, nach meiner Meinung, einer der besten Schauspieler auf diesem Planeten ist. Nicht nur, dass er gut schauspielern kann, sondern dafür, weil er für seine Rollen entweder zu nimmt, oder stark abbaut. Erst 2017 spielte er in „Vice – Der zweite Mann” den ehemaligen US-Vizepräsidenten Dick Cheney und musste dafür über 20 Kilo zunehmen, bevor er für den „Ford“-Film wieder dieselbe Menge abspecken musste. Aber auch Matt Damon, unter anderem bekannt aus der „Bourne“-Reihe, sollte man in seiner Rolle nicht unterschätzen. Persönlich finde ich, dass alle Schauspieler sehr gut ausgewählt wurden.

Kinoscout-Kritik

Regie: James Mangold

Darsteller: Christian Bale, Matt Damon, Jon Bernthal

Bundesstart: 14. November 2019

FSK: 12 Jahre

Kino-Scout-Bewertung: 5 von 5 Sternen

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