Kinoscout-Kritik: Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen 

Die Phantastische Tierwesen-Filmreihe geht weiter. Fulda aktuell-Redakteurin Antonia Schmidt hat sich Grindelwalds Verbrechen angeschaut.

Um es gleich vorweg zu nehmen: ich bin kein Fan von Fantasy-Filmen. Erst vor einer Woche habe ich die „Harry Potter“-Filme gesehen und auch die „Phantastischen Tierwesen und wo sie zu finden sind“ waren mir bis vor kurzem unbekannt. Ja, das zauberhafte Universum, das die Autorin J.K. Rowling erschaffen hat, ist völlig an mir vorbei gegangen. Bis lang konnte ich auch gut damit leben. Nun habe ich auch die Fortsetzung der „Phantastischen Tierwesen“ gesehen. „Grindelwalds Verbrechen“ erzählt die Geschichte des Verbrechers Grindelwald, gespielt von Johnny Depp, weiter. Dieser wurde im ersten Teil mit Hilfe der Hauptfigur Newt Scamander, gespielt von Eddie Redmayne, festgenommen.

Der äußert sympathische Träumer Newt muss auch in diesem Teil der Fantasy-Verfilmung gegen den übermächtigen dunklen Zauberer Grindelwald kämpfen, dem der Ausbruch gelungen ist. Zur Seite steht Newt ein alter Bekannter in jungem Erscheinungsbild, nämlich kein geringerer als Albus Dumbledore, der von Jude Law verkörpert wird. Der Spannungsbogen und auch die Story bauen sich nach meinem Empfinden gerade zu Beginn des Filmes sehr langsam auf. Im ersten Teil wird der Zuschauer eher mit schönen Bildern und großartigen Filmaufnahmen unterhalten. Die Welt der phantastischen Tierwesen wird spektakulär dargestellt. Erst gegen Ende des Filmes nimmt die Story an Fahrt auf.

Die rasante Steigerung wird musikalisch gut untermalt und trägt definitiv zur Spannung bei. Doch das Ende des Filmes hat mir nicht gefallen, denn ich hasse Cliffhänger und für mich endete dieser Teil einfach viel zu abrupt. Für Fans der „Phantastische-Tierwesen“-Filmreihe ist dieser Teil definitiv ein Muss. Für Fantasy-Muffel wie mich ist es nettes Popcornkino mit schönen Bildern.

Regie:

David Yates

Darsteller:

Eddie Redmayne, Johnny Depp, Jude Law, Ezra Miller

Bundesstart:

15. November 2018

FSK:

12 Jahre

Kino-Scout-Bewertung:

4 von 5 Sterne

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