Kinoscout-Kritik: „Rambo: Last Blood“

Kinoscout Matthias Kramer schreibt über den neuen Film mit Sylvester Stallone.

Der Vietnam-Veteran John Rambo (Sylvester Stallone) hat endlich seinen Frieden gefunden und lebt ein ruhiges Leben auf seiner Farm. Doch als seine Ziehtochter Gabrielle (Yvette Monreal) von einem mexikanischen Menschenhändler-Ring entführt wird, muss Rambo erneut zur Waffe greifen. Im Alleingang startet er eine gnadenlose Befreiungsaktion… Natürlich könnte man Sylvester Stallone vorwerfen, dass er inzwischen viel zu alt für diese Rolle ist. Aber wer soll sonst Rambo spielen?

Außerdem kann man den Film vorwerfen, dass die Story absolut platt ist. Aber hierbei handelt es sich schließlich um einen Rambo-Film und nicht eine Shakespeare-Verfilmung. Der minimalistische Plot ist sogar die Stärke des Filmes. Der Film will gar nicht tiefgründig oder wendungsreich sein, sondern einfach nur unterhalten und ein geradliniges Actionfeuerwerk abfackeln. Und das gelingt ihm verdammt gut. Die Action wurde dabei, wie es sich für einen Rambo-Film gehört, knallhart und schön Old-School-mäßig in Szene gesetzt. Schlägereien, Geballer und Explosionen gibt es hier am laufenden Band.

Besonders Fans der 80er/90er-Jahre Actionfilme kommen jedenfalls voll auf ihre Kosten, Fans modernerer Actionfilme könnten hingegen etwas enttäuscht werden. Schauspielerisch weiß der Film ebenfalls zu gefallen. Stallone schlägt sich, trotz des hohen Alters, sehr gut. Erneut ist ihm eine gelungene Rückkehr zu seiner Paraderolle gelungen. Auf jeden Fall ist es schön, ihn noch einmal in der Kultrolle des John Rambo zu sehen. Die Nebendarsteller können ebenfalls überzeugen. „Rambo:Last Blood“ bietet all das, was man von einem Rambo-Film erwartet: Brutale, kompromisslose Action. Nicht mehr, nicht weniger.

Regie: Adrian Grunberg
Darsteller: Sylvester Stallone, Paz Vega, Yvette Monreal
Bundesstart:19. September 2019
FSK:18 Jahre
Kino-Scout-Bewertung:5 von 5 Sternen

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