Kinoscout-Kritik: Thor - Tag der Entscheidung

Kinoscout Marius Kaletta hat sich den "Marvel"-Film angeschaut und sagt, ob sich ein Kinobesuch lohnt.

Mit „Thor: Tag der Entscheidung“ bringt Marvel dieses Jahr bereits den dritten Film in die Kinos. Die ersten beiden Teile sind von vielen Fans eher negativ aufgenommen worden. Wie sich der dritte Teil schlägt, werde ich in meiner nachfolgenden Rezension herausstellen. Die Handlung von „Thor: Tag der Entscheidung“ schließt natürlich an die seiner beiden Vorgänger an, allerdings nimmt der Film im Rahmen von Marvels Filmuniversum auch Bezug auf andere Filme.

Am Anfang sieht sich Thor als Surturs Gefangener diesem gegenüber. Thor besiegt Surtur und findet sich kurz darauf in seiner Heimatwelt Asgard wieder. Daraufhin muss er mit ansehen, wie seine böse Schwester Hela, die Herrscherin über Asgard werden möchte, auf den Plan tritt. Im Kampf mit ihr wird Thor auf den weit entfernten Planeten Sarkaar geschleudert. Dort muss er als Gefangener an Gladiatorenkämpfen teilnehmen, während er versucht, den Planeten zu verlassen und Asgard vor Hela zu retten.

Wie man es von Superheldenfilmen von Marvel mittlerweile gewohnt ist, befinden sich Schauspiel sowie Kamera- und Regiearbeit auf einem ausgezeichneten Niveau, auf dem man kaum etwas beanstanden kann. Während dies in früheren Marvel-Filmen auch für die Musik galt, die kaum Besonderheiten aufgewiesen hat, versucht dieser Teil, was bei den meisten Marvel-Filmen gefehlt hat und was bereits bei „Guardians of the Galaxy“ sehr gut funktioniert hat: Ähnlich wie bei den Guardians ist 70er- und 80er-Jahre-Musik eingesetzt worden, jedoch steht sie in “Thor: Tag der Entscheidung“ nicht im Fokus, sondern wirkt unterstützend neben einem Soundtrack, der sich auch sonst durch einen etwas anderen Klang von der Masse abzuheben versucht.

Positiv aufgefallen ist mir, dass der Protagonist Thor sich während des Films charakterlich weiterentwickelt. Allerdings bleiben außer den Hauptcharakteren alle anderen Figuren recht blass. Neben guter Action, die auch in diesem Film vorhanden ist, ist auch der Humor ein Kennzeichen der Marvel-Filme. Meines Erachtens hätte der Film an einigen Stellen etwas ernster ausfallen dürfen, die meisten Besucher dürften jedoch auf ihre Kosten kommen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass Marvel mit „Thor: Tag der Entscheidung“ wieder einen soliden und überdurchschnittlich guten Film zeigt, den für mich die Charakterentwicklung Thors sowie die Musik aufgewertet haben. Alle Interessierten dürfen gute Unterhaltung erwarten.

Kinoscout-Bewertung

Regisseur: Taika Waititi
Darsteller: Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Mark Ruffalo
Bundesstart: 31. Oktober 2017
FSK-Altersfreigabe: 12 Jahre
Kino-Scout-Bewertung: 4 von 5 Sternen

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