Kinoscout-Kritik: Transformers - The last Knight

Kinoscout Jan-Philip Paar hat sich Transformers - The last Knight angesehen.

Der Film „Transformers: The last Knight“ ist der fünfte Teil der Science-Fiction-Reihe. Er fängt mit einer Rückblende an, welche 1600 Jahre vor der Zeit des vierten und fünften Teils steht. Es ist die Zeit der Ritter der Tafelrunde. Aus dieser Zeit stammt auch Merlin, der eine große Rolle in diesem Film spielt. Nach der Rückblende befinden wir uns dort, wo die Transformer gejagt werden, da sie in diese Welt nicht hineingehören. Doch einige können versteckt leben, jene werden zum Teil von Cade Yaeger beschützt, bis es zu einer Reihe von Ereignissen kommt, die dann fast die Zerstörung der Erde bedeuten. In diesem Film lernt man viel über die Vergangenheit von bekannten Charakteren und auch einiges über die Geschichte der Transformers.

Die wichtigste Frage, welche in diesem Film geklärt werden soll, ist: „Warum kehren sie immer auf die Erde zurück? Besteht eine Verbindung zwischen Cybertron und Erde? Wie sind die Transformer entstanden? Der Film glänzt mit vielen anderen Sachen, beispielsweise den exzellenten Effekten und sehr guten Bühnenbildern, sehr interessanten Perspektiven und interessanten neuen und alten Haupt- und Nebenrollen. Weiterhin sind die Kameraführung und die Soundeffekte sowie die Musik perfekt. Die Schlachten übertreffen die anderen Teile um ein Vielfaches. Michael Bay übertrifft sich halt immer wieder. Für die Leute die es nicht erwarten können, bis es weiter geht, wurde am Ende noch ein weiterer Teil geteasert. Ich denke, die Trilogie muss noch vollendet werden. Wenn man den Film gesehen hat, kann man sich vorstellen, dass dies ein krönender Abschluss sein wird. Ich finde den Film fast perfekt. Natürlich muss man ein Fan der Reihe sein, um auf diese gigantischen Roboterschlachten abzufahren. Ich empfehle daher jedem, der die anderen Teile gesehen hat, sich auch diesen anzuschauen, da er die anderen Teile sogar übertrifft.

Mich hat gefreut, dass wir bekannte Gesichter auf der Leinwand gesehen haben, darunter Kate Jäger, Bumbelbee, Lenox, Seymour Simmons und natürlich Optimus. Aber ein paar Sachen habe ich dennoch zu bemängeln – wobei ich sagen muss, dass das Nörgeln auf hohen Niveau ist. Meiner Meinung nach sind die Transformers ein bisschen zu stark animiert und die Story ist an manchen Stellen fraglich. Man fühlt sich manchmal verloren, da für eine kurze Zeit der rote Faden fehlt. Zuletzt hat es mich gestört, dass manche Protagonisten sich zu oft umgezogen haben, beispielweise Cade, einmal hat er spontan eine Mütze an, eine Szene später fehlte jene, und mitten in der Schlacht bekommt er ein Navy-Seal-Outfit, welches er anscheinend spontan im Helikopter angezogen hat. Wie macht er das? Ich komme zu dem Entschluss, dass dieser Teil vier von fünf Sternen verdient hat, es fehlt einfach das i-Tüpfelchen zu den fünf Sternen. Leute, die den Film als langweilig abstempeln oder sagen, dass die Story nicht interessant sei, sind keine richtigen Fans. Meiner Meinung nach sind diese Filme bekannt für ein bisschen zuviel „Rumgeschieße“ und sie müssen auch nicht immer logisch sein. Wer kann schon von sich behaupten, eine Science-Fiction-Welt voller Roboter zu verstehen? Wir sind ja nur eine unwissende andere Lebensform ;)

von Jan- Philip Paar

Kino-Scout-Bewertung

Regie:

Michael Bay

Darsteller:

Mark Wahlberg, Viviane Wembley, Anthony Hopkins, Stanley Tucci

Bundesstart:

22. Juni 2017

FSK:

12 Jahre

Kino-Scout-Bewertung:

vier von fünf Sternen

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