Kinoscout-Rezension: "Mamma mia 2 - Here we go again"

Kinoscout Markus Trott hat sich den Nachfolger des "Abba"-Films "Mamma mia" angesehen und bewertet.

Nach zehn Jahren kommt die Fortsetzung „Mamma Mia – Here We Go Again“ ins Kino. In dem Film werden alte „ABBA“-Songs neu interpretiert, es wird getanzt, gelacht, aber auch geweint. Und darum geht es: Sophie (Amanda Seyfried) will das Hotel ihrer Mutter Donna (Meryl Streep) weiterführen, da sie vor einem Jahr gestorben ist. Kurz vor der Eröffnungsfeier zieht allerdings ein Unwetter auf und macht erstmal das Vorhaben zunichte. Parallel dazu wird die Geschichte um ihre Mutter erzählt. Beim ersten Teil des Filmes wollte Sophie unbedingt ihren Vater kennen lernen. Schon damals kam heraus das Donna drei Liebhaber im Jahr 1979 hatte, als sie anschließend schwanger wurde. In dem zweiten Teil geht es nun darum, wie sie Harry (Colin Firth), Bill (Stellan Skarsgård) und Sam (Pierce Brosnan) kennen gelernt hatte.

Der Film ist für jung und alt gedacht, die den ersten Teil schon gut fanden. Aber auch für diejenigen, die bis heute noch keine Zeit gefunden hatten, den Vorgänger zu schauen. Er überzeugt aber auch an einigen Stellen mit wunderschönen Momenten. Als der Song „Dancing Queen“ gesungen wird, sind Aufnahmen von vielen Menschen zu sehen, die wild auf Booten umher tanzen oder später an Land. Wie bereits im ersten Teil haben zwei der „ABBA“-Mitglieder einen Cameoauftritt (kurzer Auftritt, aber ohne Rolle). Aber das Highlight ist am Ende zu sehen: Cher als Großmutter, wie sie den Song „Fernando“ performt.

Der erste Teil ist mein Lieblingsfilm. Zwar kommt der zweite nicht an den ersten Teil heran, deshalb nur 4 von 5 Sternen, allerdings ist es trotzdem ein toller Film. Ich wünsche Euch viel Spaß beim anschauen – und vielleicht kullern Euch ja auch Tränen die Wangen herunter wie bei mir.

Regie:

Ol Parker

Darsteller:

Amanda Seyfried, Meryl Streep, Pierce Brosnan

Bundesstart:

19. Juli 2018

FSK:

0 Jahre

Kino-Scout-Bewertung:

4 von 5 Sternen

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