Kinoscout: Die Tribute von Panem - Mockingjay II

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Janna Ritter war im letzten Teil der "Tribute von Panem"-Saga. Ob es sich lohnt, sich das anzuschauen, lest Ihr hier.

"Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2” ist ein Science-Fiction-Film aus den USA, der auf dem Buch "Die Tribute von Panem – Flammender Zorn” von Suzanne Collins basiert. Der letzte Teil der Serie unter der Regie von Francis Lawrence setzt die Geschichte von Katniss Everdeen fort.

Der Film beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem Katniss zwar weiß, dass ihr Freund und Verbündeter Peeta sicher in Distrikt 13 ist, ihr jedoch klar wird, dass er nicht mehr er selbst ist. Obendrein steigt die Spannung in ganz Panem. Immer mehr Bürger schließen sich den Rebellen an und der große Kampf steht kurz bevor. Und in dem ganzen Spektakel soll Katniss auch noch die Anführerin sein. Eine Rolle, in der sie sich nicht wirklich wohl fühlt. Erst recht nicht nach den schrecklichen Dingen, die das Capitol Peeta angetan hat. Wird sie die Kraft finden, um die Distrikte in den Kampf gegen President Snow zu leiten? Oder wird sie an ihrem Kummer wegen Peeta zerbrechen?

Der epische Abschluss des "Hungergames”-Franchise hat mich überzeugt. Ich bin zwar mit einem etwas mulmigen Gefühl ins Kino gegangen, da ich befürchtete, dass der Film dem Buch in Einigem nachstehen würde. Doch ich wurde nicht enttäuscht. Der Cast hat wie immer eine überragende Leistung geliefert. Die Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence (Katniss Everdeen) hat mich wie auch bei den ersten drei Filmen vollkommen überzeugt. Vor allem die Szenen des Krieges, in denen sich Katniss an das Volk wandte und es aufforderte, zu den Waffen zu greifen, waren sehr bewegend. Aber auch Co-Stars wie Josh Hutcherson (Peeta Mellark), Liam Hemsworth (Gale Hawthorne) und Sam Claflin (Finnik Odair) haben den Film zu dem Erlebnis gemacht, das ich mir erhofft hatte.

Der Film mit einer Laufzeit von zwei Stunden und 17 Minuten hat alle wichtigen Teile aus dem Buch fast wortwörtlich übernommen, was von einer großen Liebe zum Detail zeugt. Zwar fand ich den 3D-Effekt ein wenig unnötig, aber es hat mich nicht gestört. In diesen zwei Stunden war ich mehr als einmal den Tränen nahe und immer gespannt, was als nächstes passieren würde. Als die Leinwand dunkel wurde, konnte ich nicht so recht fassen dass es nun vorbei war. Mein Fazit ist, dass ich in diesem Film Lachen, Weinen und vor Schreck zusammen fahren konnte. Ich würde an dem Film nichts ändern. "Die Tribute von Panem – Mockingjay” ist ein herrausragendes Stück des modernen "Young Adult”-Genres und den Kinogang auf jeden Fall wert. Als Fan hoffe ich, dass wir dieses Franchise nicht so schnell vergessen werden.

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