Klartext: Eine kleine Rückschau

Fulda aktuell-Redakteurin Antonia Schmidt schaut auf das Jahr 2018 zurück und zieht eine Bilanz des bald vergangenen Jahres.

Wow, was war das für ein verrücktes Jahr? Haben Sie auch das Gefühl, dass 2018 gerade erst begonnen hat? Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich im vergangenen Jahr an meinem Rückblick geschrieben habe – nun ist das ganze schon ein Jahr her. 2018 war rasant, und ich habe das Gefühl, es sei wie im Flug vorbei gegangen.

Da gab es den Sensationssommer mit anhaltender Dürre, langen heißen Nächten, die aber zum Verweilen im Freien einluden. Ich weiß nicht, wie viele Abendstunden ich mit meiner Hündin im Wald verbracht habe, um der Hitze zu entgehen und wie oft ich mit meinen Freunden auf der Terrasse saß und die letzten Sonnenstrahlen eines Tages genoss – es war herrlich. Ich hatte in diesem Jahr viel Spaß. Trotz vieler Arbeitsstunden und Terminen, denn der Spaß gehört in unserem Beruf irgendwie auch dazu. Zum Glück.

Wir hatten viele spannende und bewegende Geschichte (eine kleine Zusammenfassung gibt es in unserem Jahresrückblick auf den Seiten xx), manche die mich selbst sehr nachdenklich stimmten oder auch andere die für mich eine Herausforderungen waren. Ich glaube und denke, dass es jeder nachvollziehen kann, das Treffen mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel war das Bedeutendste für mich in diesem Jahr. Und ich bleibe dabei, ich finde Angie absolut sympathisch. Es war erfrischend, eine Politikerin zu erleben, die völlig uneitel und unkompliziert war, dazu noch absolut entspannt und hochprofessionell. Hut ab!

Eines, jedoch, da bin ich mir sehr sicher, wird mir aus diesem Jahr ewig in Erinnerung bleiben: ein schwerer Unfall. Denn einer meiner besten Freunde wurde in diesem Frühjahr von einem Auto angefahren. Für mich zunächst ein absoluter Schock. Vor allem, weil ich von ihm nur eine kurze Nachricht erhielt: „Lieg im Krankenhaus ... mich hat jemand über den Haufen gefahren“. Heute, ein halbes Jahr später geht es ihm zum Glück wieder gut, nachdem wir ihn mit dem Rollstuhl durch die Gegend fahren durften und die Gehhilfen seine besten Freunde wurden. Aber auch dieser Schock hatte sein Gutes, denn es wurde deutlich wie stark dieser wunderbare Freundeskreis, ist und wenn einer mal nicht alleine kann, alle kommen und ihn unterstützen. Es ist beruhigend zu wissen, dass es solche Menschen gibt. Ich freue mich auf 2019 und bin gespannt, was dieses Jahr für mich und meine Lieben bereithält. Ich hatte in diesem Jahr herrliche Momente und werde die letzten Tage und Stunden von 2018 mit Menschen verbringen, die ich am liebsten habe. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie uns auch in 2019 treu. Wir freuen uns auf viele weitere spannende Geschichte.

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