Klartext: Geisas neue Bürgermeisterin

Mit viel Engagement möchte Manuela Henkel die Stadt Geisa beleben.

Die 44-jährige Manuela Henkel ist nun nicht mehr länger ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Schleid, sondern hauptamtliche Bürgermeisterin von Geisa. Seit langem hatten die Bürger eine Auswahl, denn es ließen sich gleich zwei Kandidaten aufstellen. 76 Prozent der Stimmen gingen an Henkel, 24 Prozent an ihren Mitbewerber Matthias Breitenbach.

Meiner Meinung nach ist das klare Ergebnis nicht verwunderlich. Bereits vor ihrem Amtsantritt war es Henkel sehr wichtig die Bürger miteinzubeziehen. Sie veranlasste Bürgerstammtische, ließ die Bürger diskutieren, debattieren und konnte sich einen guten Überblick über die Wünsche und Anregungen ihrer Wähler machen. Doch oft vergessen Menschen nach der Wahl, was sie den Bürgern versprochen haben. Dieses Gefühl habe ich allerdings nicht bei der neuen Bürgermeisterin. Sie packt gerne mit an und interessiert sich wirklich für die Menschen vor Ort. Sie möchte Geisa wieder beleben und den Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bei einer Versammlung, so erzählte sie uns, kam ein Bürger auf sie zu und sprach über eine nicht funktionierende Laterne in der Ortschaft. Henkel kümmerte sich darum und bereits am nächsten Tag leuchtete die Laterne wieder.

Unserer Redaktion fiel auf, dass im Rathaus sogar das Schild „Bürgermeister“ noch nicht ausgetauscht wurde. Als wir Frau Henkel darauf ansprachen lachte sie und sagte, es könne so stehen bleiben, sie störe es nicht weiter. Auch das bestätigte meinen Eindruck von ihr. Sie hält sich nicht lange mit unwichtigen Dingen auf, wichtiger sind ihr die Menschen. „Die Bürger kommen zuerst“, sagte sie uns. Und genau dieses Gefühl vermittelt die 44-Jährige, wenn sie über die Stadt Geisa und die Bedürfnisse der Menschen in der Stadt spricht. Den Artikel zum Gespräch mit der Bürgermeisterin können Sie in der nächsten Ausgabe lesen.

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