Klartext: Kleine Geister

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Halloween ist ein Brauch, der zwar unter anderem auf christlichen Wurzeln fußt, der aber in seiner Ausprägung in den vergangenen Jahren mehr und meh

Halloween ist ein Brauch, der zwar unter anderem auf christlichen Wurzeln fußt, der aber in seiner Ausprägung in den vergangenen Jahren mehr und mehr über den "großen Teich" zu uns herüberschwappte. Der Abend vor dem Hochfest "Allerheiligen" am 1. November wurde vor allem im katholischen Irland begangen, reiste dann mit irischen Einwanderern in die USA und wurde zu dem, was es heute ist: Ein Stelldichein mit Gruselklamotten, Kürbisköpfen und "Süßes oder Saures"-Spielchen. Der Brauch mit dem ausgehöhlten Kürbis hat seinen Ursprung ebenfalls in Irland – auch wenn es damals noch Rüben waren.

Aber in den USA gab es eben mehr Kürbisse. Für Kinder ist das heutige Halloween ein großer Spaß, wenn sie sich gruselig verkleiden können und als kleine Hexen, Feen, Fledermäuse, Vampire, Skelette oder Zauberer durch den Abend geistern und Süßigkeiten sammeln.So lange sich das in einem "gesunden" Rahmen hält, ist es in Ordnung. Doch wenn der Abend vor Allerheiligen in Vandalismus, Brandstiftung und Zerstörungswut endet, dann ist der Sinn vollkommen verfehlt. Lasst die Kinder Spaß haben, feiert nette Partys mit "gruseligen" Leckereien und habt Freude am Verkleiden – schon rund 14 Tage vor dem offiziellen Karnevalsbeginn.

Ein paar kleine Tipps für kleine Geister: Klingelt nur dort, wo Licht brennt, schaut Euch genau an, was Ihr bekommt (bevor Ihr es esst), seid immer mindestens zu zweit oder zu dritt unterwegs und – ganz wichtig! – geht niemals mit einer fremden Person in deren Haus oder Wohnung!

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