Klartext: Langer, harter Weg

Foto:  Peter Steffen
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Foto: Peter Steffen

Redakteur Christopher Göbel über Michael Schumachers Fortschritte.

Michael Schumacher ist aus dem Koma erwacht und befindet sich nun zur Reha in einer Klinik im schweizerischen Lausanne. Knapp sechs Monate nach seinem schweren Skiunfall schöpfen nicht nur die Schumi-Fans wieder Hoffnung, dass ihr Idol irgendwann wieder genau so sein könnte, wie er vor seinem Unfall war. Es ist leider nicht ganz klar, wie die Chancen dafür nach rund einem halben Jahr zum Teil künstlichen Komas tatsächlich stehen.Ich hoffe, dass das Rennsport-Ass wieder so gesund wird, dass er den Rest seines Lebens mit seiner Familie in Frieden verbringen kann. Und in Frieden sollten ihn nun auch die Medien lassen. Denn kaum etwas kann dem Ansehen einer Person mehr schaden als Fotos, die zur falschen Zeit entstanden sind.Es ist aller Ehren wert, wenn ein Prominenter sich nach einer Krankheit ins Leben zurückkämpft. Es ist auch für uns als "Beobachter" schön zu sehen, wenn beispielsweise Gaby Köster nach ihrem Schlaganfall wieder im Fernsehen auftritt. Zumindest, wenn sie noch ein bisschen so ist, wie wir sie als Ulknudel unter anderem in "Ritas Welt" erlebt haben. Bei Köster ist das allerdings nicht ganz so, doch ihr Humor ist ihr geblieben – wenn auch längst nicht mehr so wie früher. So war zumindest mein Eindruck bei ihren ersten öffentlichen Auftritten nach der Krankheit.Natürlich ist es eine Wunschvorstellung der vielen Schumi-Fans, dass der siebenfache Weltmeister irgendwann wieder wie eh und je an oder gar auf den Pisten dieser Welt erscheint. Auch Nicky Lauda hat es nach seinem schweren Unfall geschafft, wieder ins Rampenlicht zu treten und seinen Platz bei den großen Autorennen dieser Welt zu behaupten.Doch bis dahin dürfte es noch ein weiter und langer Weg sein. Und diesen Weg sollte die Öffentlichkeit nicht begleiten, sondern Michael Schumacher erst einmal gesund werden lassen. Er muss dann selbst entscheiden, wann und vor allem wie er wieder an die Öffentlichkeit tritt.Ich wünsche dem Weltmeister eine gute Genesung und vor allem seiner Familie viel Kraft, das Kommende durchzustehen. Die Hoffnung ist da, dass nach den zermürbenden sechs Monaten die schlimmste Zeit vorbei ist und es ab jetzt nur noch aufwärts geht. Ich drücke dir die Daumen, Schumi!

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