Klartext: Zauber soll weiter wirken

Fulda aktuell-Redaktionsleiter blickt auf ein großartiges Jubiläumsjahr zurück.

„The show must go on“ lautet ein hinreichend bekanntes Sprichwort – die Show muss weitergehen. Nun waren die vielschichtigen Veranstaltungen zu Fuldas Stadtjubiläum in diesem zu Ende gehenden Jahr keine Show, sondern wohl durchdachte und entsprechend klug organisierte Groß- und Kleinereignisse (neudeutsch: Events). Entsprechend gut gelaunt zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld am Montagmittag, als er den vortrefflichen Bildband „Fulda feiert“ präsentierte, der dank Christian Tech und anderen Akteuren ein fotografisches und redaktionelles Licht auf die Höhepunkte der vergangenen Monate wirft. Rund 400.000 Besucher aus nah und fern waren bislang zugegen, um dem Jubiläum die notwendige Resonanz zu verleihen. Es wäre müßig, einzelne Glanzlichter hervorzuheben, denn dann würde man denjenigen Unrecht tun, die im Kleinen Großes auf die Beine gestellt haben. Nun also nur noch ein Konzert (am 30. November Max Giesinger) und ab 26. Dezember das „Winter-Varieté“, und Fulda hat ausgefeiert?! Mitnichten, denn „The show must go on“. Dies bedeutet, dass die beiden Großereignisse „Hessentag“ in 2021 und „Landesgartenschau“ in 2023 immer weiter in den Fokus rücken. Ein Beispiel gefällig?

Am Dienstagmorgen war auf der Petersberger Straße offenbar ein Fahrzeug der Stadtverwaltung mit den Kennzeichen „FD LGS 2023“ unterwegs. Das nenne ich gelungenes Marketing in eigener Sache! Oder, um Hermann Hesse zu zitieren: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Die politisch Verantwortlichen sind gemeinsam mit städtischen Beschäftigten, aber auch mit Behörden, Vereinen und Verbänden schon jetzt tatkräftig dabei, dem Leitmotiv ihres Handelns auch für die Jahre 2021 und 2023 Leben einzuhauchen: „Die Stadt Fulda als öffentlichen Raum erlebbar zu machen und mit Augenmaß voranzubringen“. So hat es Bürgermeister Dag Wehner vor Kurzem im Gespräch mit „Fulda aktuell“ skizziert. „Hessentag“ und „Landesgartenschau“ sind dabei ebenso Entwicklungsschritte hin zu diesem Ziel wie Veranstaltungsformate wie beispielsweise „Genussfestival“ und „Domplatzkonzerte“. In diesem Zusammenhang muss die Idee gelobt werden, aus reinen Prestigegründen eben keine Großveranstaltungen mit 30.000 Besuchern organisieren zu wollen. Vielmehr soll hohe Qualität in besonderem Ambiente wie auf dem Domplatz geboten werden, um – so Wehner – „uns so die Schönheit der Stadt zunutze zu machen und das Herz der Stadt zu beleben“.

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