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Klinikum Fulda

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Klinikum Fulda senkt die Telefongebhren und lockert das Handyverbot Fulda. Gerade whrend eines Krankenhaus-aufenthaltes kann der telefonis

Klinikum Fulda senkt die Telefongebhren und lockert das Handyverbot

Fulda. Gerade whrend eines Krankenhaus-aufenthaltes kann der telefonische Kontakt zur Auenwelt - sei es zu Verwandten oder Bekannten - zur Genesung beitragen. In nahezu allen Krankenhusern ist es mglich, einen Telefonanschluss am Bett zu erhalten. Die Gebhren fr den Festanschluss werden dabei kritisch beurteilt und das Telefonieren mit einem Mobiltelefon war bislang in den meisten deutschen Krankenhusern verboten. Im Klinikum Fulda werden deshalb ab 01. Juli 2008 die Gebhren fr den Telefonanschluss sowie die Telefoneinheiten gesenkt und die Benutzung von Handys fr Patienten gelockert.

Ausschlaggebend fr das jahrelange Handyverbot im Klinikum war die Befrchtung, dass durch die Funksignale der Handys unter Umstnden lebenswichtige medizinische Gerte in ihrer Funktion gestrt werden knnten. Nach neuesten Studien seien diese Befrchtungen jedoch nicht eingetreten, erluterte Dipl.-Ing. Harald Venus, Technischer Direktor der Klinikum Fulda gAG. Dennoch sollte man aus Rcksichtnahme gegenber anderen Patienten das Handy mit Augenma nutzen.

Dies hat das Klinikum Fulda zum Anlass genommen, das generelle Handyverbot zu lockern. Der Gebrauch von Mobiltelefonen bleibt nur in kritischen Bereichen etwa auf Intensiv- und Wachstationen sowie im Operationsbereich untersagt. Das generelle Handyverbot ist nicht mehr zeitgem. Zudem haben viele Patienten den Wunsch geuert, das eigene Mobiltelefon nutzen zu knnen, erluterte Harald Jeguschke, Vorstand der Klinikum Fulda gAG. Diesem Wunsch wollten wir so weit wie mglich gern nachkommen, so Jeguschke weiter.

Der Festnetzanschluss am Patientenbett bleibt jedoch weiterhin bestehen, da oftmals gerade ltere Patienten mit der Benutzung eines Mobiltelefons nicht vertraut sind.

Telefongebhren wurden gesenkt

Das Klinikum Fulda hlt fr alle Patienten mit wenigen Ausnahmen , die stationr aufgenommen werden, ein Telefon am Bett vor. Bei Wahlleistungspatienten ist die Grundgebhr fr das Telefon bereits in der Wahlleistungsvereinbarung enthalten. Die Grundgebhr fr die Telefonnutzung bei Nicht-Wahlleistungspatienten wurde ab Juli 2008 auf 50 Cent reduziert und der Preis je Telefoneinheit fr alle Patienten von 25 Cent auf 10 Cent deutlich gesenkt.

Es gilt der Gebhrentakt der Deutschen Telekom. Die Gebhren werden automatisch von einer Telefonkarte abgezogen, die sich der Patient am neuen Automaten mit deutlich vereinfachter Handhabung selbst aufwerten kann. Verlsst der Patient nach seiner Entlassung das Krankenhaus, kann er sich sein Restguthaben am Automaten wieder auszahlen lassen. Innerhalb des Hauses sind die Telefonate generell gebhrenfrei.

Fernsehgebhren sind aufgehoben

Das Klinikum Fulda hat auch die Gebhren fr das Fernsehen im Patientenzimmer kritisch hinterfragt. Bislang mussten Nicht-Wahlleistungspatienten das Fernsehgert an einem Automaten gegen eine Gebhr frei schalten. Das Fernsehen ist nun grundstzlich im Klinikum Fulda fr alle Patienten unabhngig davon, ob es sich um einen Wahlleistungspatienten handelt oder nicht kostenlos. Somit sind die rund 20 verschiedenen Fernsehprogramme jetzt fr alle Patienten frei geschaltet.

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