Dem Körper eine Seele geben

Fulda. Eloquent, selbstbewusst und engagiert prsentierten sich rund 100 Schlerinnen und Schler aus dem Landkreis und der Stadt Fulda

Fulda. Eloquent, selbstbewusst und engagiert prsentierten sich rund 100 Schlerinnen und Schler aus dem Landkreis und der Stadt Fulda bei der Jugendkonferenz, die am vergangenen Freitag, 5. Oktober in Fulda stattfand.

Die Jugendbildungswerke des Landkreises und der Stadt Fulda hatten Schlerinnen und Schler ab der 8. Jahrgangsstufe eingeladen, sich ber ihren Lern- und Lebensraum Schule auszutauschen und gleichzeitig Ideen und Visionen fr eine Schule von morgen zu entwickeln. Zudem waren Lehrer und Politiker eingeladen, die Vorschlge gemeinsam mit den Jugendlichen zu diskutieren und konkrete Anregungen bzw. Arbeitsauftrge mitzunehmen.

Unter dem Motto Gib dem Krper eine Seele Schule als Lebensraum bearbeiteten die Jugendlichen in Workshops eigenstndig Themen wie Lerninhalte, Unterrichtsgestaltung oder Mitbestimmung.

Was sich die Schlerinnen und Schler wnschen? Interessanten, abwechslungsreichen Unterricht, kompetente Lehrer, transparente Lehrplne und kleinere Klassen. Auerdem mehr Partnerschulen im Ausland, eine bessere Kommunikation zwischen Schlern und Lehrern, eine Kritik-Kultur, Chillrume und - wenn das Wetter stimmt - auch mal Unterricht im Freien.

Dabei beschrnkten sich die Schlerinnen und Schler nicht auf das Formulieren von Wnschen oder Idealvorstellungen - es wurden auch ganz konkrete Vorschlge zur Umsetzung der Konzepte entwickelt. Und die Prsentation der Workshop-Ergebnisse sorgte fr Aha-Erlebnisse bei Lehrern und Politikern.

Ich bin begeistert, von der konstruktiven Kritik und den vielen praktischen Verbesserungsvorschlgen, sagte Kreisbeigeordnete Ulla Dppner. Die strkere individuelle Frderung der Schlerinnen und Schler sei ebenso ein Anliegen des Landkreises wie die Qualittssicherung an Schulen. Wenn es um eine Verbesserung der Auenanlagen geht, damit Unterricht im Freien mglich wird, knnen wir als Landkreis unsere Untersttzung zusagen, so Dppner.

Ende November wollen die Jugendbildungswerke bei Lehrern und Politiker erfragen, was sich getan hat. Schlielich sollte hier nicht nur geredet, sondern auch etwas angestoen werden, sagte Warmuth. Schade nur, dass so wenig Lehrer der Einladung der Jugendbildungswerke gefolgt waren. ber die Grnde der Abwesenheit konnten die Konferenzteilnehmer nur spekulieren.

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