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Koloss-Konvoi

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Neuhof. Mit einem Schwerlasttransporter rollte in der Nacht zum Donnerstag, 26. August 2010, ein 70-Tonnen-Transformator durch Neuhof. Die ungew

Neuhof. Mit einem Schwerlasttransporter rollte in der Nacht zum Donnerstag, 26. August 2010, ein 70-Tonnen-Transformator durch Neuhof. Die ungewhnliche Fracht wurde im Auftrag der WAG geliefert und war fr das Umspannwerk auf dem Gelnde der K+S Kali GmbH bestimmt. Dort ersetzt der neue Trafo jetzt das in die Jahre gekommene Vorgngermodell. Zuknftig wird der Spannungsumwandler eine wichtige Rolle fr die zuverlssige Energieversorgung des Kalibergwerks spielen.

Gegen Mitternacht bog der Schwerlast-Konvoi von der B 40 ab und rollte langsam durch den Neuhofer Ortskern. Insbesondere auf den letzten Metern im Kreisel am Lindenplatz waren vom Fahrer des Schwerlasttransports noch einmal Fingerspitzengefhl und volle Konzentration gefordert. Ganz langsam durchfuhr der Lkw mit seiner ungewhnlichen Fracht dieses letzte Hindernis auf dem Weg zum Ziel. Beobachter konnten zu der spten Stunde den rund 8,60 Meter langen, 3 Meter breiten und 3,80 Meter hohen Trafo vor dem Neuhofer Rathaus so ganz aus der Nhe in Augenschein nehmen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Konvoi bereits eine Reise von rund 650 Kilometer quer durch sterreich und Deutschland hinter sich gebracht: Gebaut worden war der Transformator im Siemens-Werk im sterreichischen Linz. Von dort war er am Dienstag auch auf die lange Fahrt nach Neuhof gegangen, die er auf dem Schwerlasttransporter in mehreren Etappen absolvierte.

Den Auftrag fr den neuen Trafo hatte die WAG europaweit ausgeschrieben. Fr den Ersatz des Vorgngermodells inklusive aller notwendigen Arbeiten in ihrem Umspannwerk auf dem Gelnde der K+S Kali GmbH hat die WAG insgesamt nahezu eine Million Euro investiert.

An seinem Bestimmungsort wurde der Trafo mit einem groen Autokran auf das Fundament gehoben. Spezialisten kmmern sich jetzt um die technische Anbindung. Schon in wenigen Tagen wird die WAG den Transformator im Umspannwerk auf dem K+S-Werksgelnde dann in Betrieb nehmen.

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