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Kooperation für medizinische Versorgung

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Fulda. Der Landkreis Fulda, die Hochschule und fnf Rhngemeinden wollen gemeinsame Anstrengungen fr eine gute medizinische Versorgung

Fulda. Der Landkreis Fulda, die Hochschule und fnf Rhngemeinden wollen gemeinsame Anstrengungen fr eine gute medizinische Versorgung im Ulstertal und Oberen Fuldatal unternehmen. In einem ersten Schritt wird die Hochschule Fulda eine Bestandsaufnahme der bestehenden Angebote und Bedrfnisse der Brger erarbeiten.

Immer mehr Menschen blicken mit Sorge auf die zuknftige medizinische Versorgung in der Rhn", erlutert Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld. Tatschlich htten eine Reihe von rzten bereits heute Schwierigkeiten, Nachfolger fr ihre Praxen zu gewinnen. Wir mssen jetzt handeln, um auch in Zukunft ein gutes medizinisches Angebot zu gewhrleisten", betont Wingenfeld.

In den Gemeinden Ebersburg, Ehrenberg, Gersfeld, Hilders und Tann stellt die medizinische Versorgung eine besondere Herausforderung dar. Der Verein Miteinander Freinander - Oberes Fuldatal e.V. hat die Initiative ergriffen und die Brger im Rahmen der Aktion Aktiv im Alter" befragt. Die Umfrage hat ergeben, dass die Qualitt der gesundheitlichen Versorgung fr viele Menschen von herausragender Bedeutung ist", berichtet Vereinsvorsitzender Dr. Hans Unbehauen. Die Brgermeisterinnen Brigitte Erb (Ebersburg) und Margit Trittin (Gersfeld) wollen deshalb gemeinsam mit dem Verein fr den Erhalt und die Weiterentwicklung des medizinischen Angebots vor Ort eintreten. Auch die Brgermeister des Ulstertals sehen dringenden Handlungsbedarf: Wir knnen den drohenden rztemangel nicht einfach hinnehmen. Wir wollen aktiv etwas unternehmen, um die Lebensqualitt bei uns zu erhalten", bekrftigen die Brgermeister Schreiner (Ehrenberg), Blum (Hilders) und Meysner (Tann).

Konkret wurde im Rahmen eines Arbeitsgesprchs im Landratsamt vereinbart, dass die Hochschule Fulda zunchst eine aktuelle Bestandsaufnahme erarbeitet. Wir wollen wissen, wie die medizinische, pflegerische und gesundheitliche Versorgungssituation tatschlich ist", erlutert Prof. Klaus Stegmller vom Fachbereich Pflege und Gesundheit. Susanne Baier will im Rahmen einer Abschlussarbeit eine umfassende Datensammlung erstellen. Wie viele rzte versorgen wie viele Patienten? Wie sieht die Altersstruktur der rzte aus? Wie gut sind rzte und Apotheken fr die Brger erreichbar? - zu all diesen Fragen ist bisher kein verlssliches Datenmaterial vorhanden", erlutert die Studentin der Hochschule. Erste Ergebnisse der Studie, die vom Landkreis Fulda finanziert wird, werden Mitte des Jahres erwartet.

Der Landkreis Fulda, die beteiligten Gemeinden und der Verein Miteinander Freinander Oberes Fuldatal e.V. stimmen darin berein, dass die wissenschaftliche Bestandsaufnahme nur ein erster Schritt sein kann, um weitere gemeinsame Manahmen fr die medizinische Versorgung in der Rhn zu ergreifen. Fr Prof. Stegmller ist dabei wichtig: Nur durch enge Kooperation der rzte, Kliniken, Gemeinden und allen weiteren Beteiligten kann es gelingen, auch in Zukunft ein Gesundheitsangebot auf hohem Niveau zu gewhrleisten."

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