Kostenfreien Schnupperführungen durch die Region

In diesem Jahr finden viele coronakonforme Wanderungen statt.
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In diesem Jahr finden viele coronakonforme Wanderungen statt .

Die Tourist-Info gibt die Termine der diesjährigen kostenfreien Schnupperführungen bekannt.

Region. Die Touristische Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel (TAG) startet langsam aber sicher wieder mit Gästeführungen und lädt interessierte Bürger und Gäste der Region zu kostenfreien Schnupperführungen ein.

Die Sonderführungen zu unterschiedlichen Themengebieten sollen auf die Vielfältigkeit und Besonderheiten der einzelnen Kommunen hinweisen und sind für alle Generationen interessant und sehenswert.

Wegen der Abstands- und Hygienevorschriften ist die Teilnehmerzahl der einzelnen Führungen beschränkt, es wird ausdrücklich um eine vorherige Anmeldung gebeten: Telefonisch unter 06652 180195 oder per Mail an christine.jecker@hessisches-kegelspiel.de

Die Führungen dauern jeweils ca. 1 - 2 Stunden.

Sonntag: 13. Juni – 14 Uhr:

Rundblick vom Soisbergturm. Wie weit kann man gucken? (mit Wanderung ca. 2,5 km)

Der Soisberg wird auch „König des Kegelspiels“ genannt, da er der höchste Berg der Gegend ist. Auf seinem Gipfel steht seit 2003 der 25 m hohe Soisbergturm, ein in Stahlbauweise mit Holzverkleidung errichteter Aussichtsturm. Er ist die Krone des Hessischen Kegelspiels.

Bei einer Wanderung zum Turm wird die Aussicht erklärt: Der Hohe Meißner im Norden, der Thüringer Wald im Osten, die Hohe Rhön im Süden, der Vogelsberg im Südwesten und der Knüll im Westen. An klaren Tagen und mit Fernglas kann man bis zur Wartburg und zum Kasseler Herkules sehen.

Treffpunkt: Parkplatz am Friedhof in Soislieden

Sonntag, 04. Juli – 14 Uhr:

Auf den Spuren der Bimbel - kleine Wanderung zum Klausmarbacher Viadukt (ca. 3,5 km)

Wo heute der 27 Kilometer lange Kegelspielradweg über die Klausmarbacher Brücke verläuft, rollten früher täglich Güter- und Personenzüge auf der Strecke von Hünfeld nach Wenigentaft. Im Volksmund erhielt die Bahn den Namen „Bimbel“, da sich die Züge in früheren Jahrzehnten durch eine Glocke mit Gebimmel an Bahnübergängen und Haltestellen ankündigten. Über geschichtliche Hintergründe zur Bahnstecke und die Entstehung des heute sehr beliebten Kegelspiel-Radweges wird während der kurzen Wanderung berichtet.

Treffpunkt: An der Bimbel, Ostring, Burghaun

Sonntag, 11. Juli – 14 Uhr:

Hünfelder Stadtgeschichte(n)

Während der interessanten Führung durch Hünfeld begeben Sie sich auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Erfahren Sie amüsante Anekdoten und Geschichtchen an historischen Orten aus längst vergangener Zeit. Wegen der Abstandsregeln wird das Stiftsgewölbe nicht besichtigt.

Treffpunkt: Vor der Tourist-Information am Hünfelder Kegelspielhaus

Sonntag, 01. August – 14 Uhr:

Haselsteiner Geschichtsweg: Geführter Aufstieg zum Schlossberg

Wandeln Sie auf den Spuren des Ortes Haselstein. Die vermutlich im 11. Jahrhundert erbaute Höhenburg wurde 1113 erstmals erwähnt. Von der Burg haben zwar nur wenig Mauerreste den Jahrhunderten standgehalten, Sie genießen jedoch eine prächtige Aussicht ins Land wie schon vor 1.000 Jahren die Burgmannschaft.

Die Wegstrecke beträgt ca. 1,5 km, festes Schuhwerk wird empfohlen.

Treffpunkt: Im Schlosshof

Sonntag, 08. August – 14 Uhr:

Rasdorf früher und heute: Fachwerkhäuser erzählen Geschichte(n)

Fachwerkhäuser zählen wohl zu den beeindruckendsten Bauwerken bezogen auf die damalige Zeit, denn sie stehen für einen Teil der Vergangenheit und könnten mitunter selbst wohl einige interessante Geschichten erzählen. Die oft schon mehrere Jahrhunderte alten Häuser haben bereits verschiedene Nutzungsarten durchlaufen und erzählen die Geschichte einer bewegten Vergangenheit. Tauchen Sie ein in die verflossene Zeit der historischen Fachwerkhäuser in Rasdorf.

Treffpunkt der ca. einstündigen Führung: Am Anger in Rasdorf

Sonntag, 05. September – 14 Uhr:

75 (+1) Jahre nach 1945: Das jüdische Rhina

Über vierzig Jahre war Rhina der einzige Ort in Preußen, in dem die Juden eine Mehrheit der Dorfbevölkerung stellten. Vor der Hitlerzeit waren Juden und Christen

eins und lebten Haus an Haus einträchtig miteinander. Erfahren Sie bei der Führung

entlang des Rhinabaches mehr vom Zusammenleben der Rhinaer Bürger.

Gegen eine Spende wird das jüdische Segensbrot „Bärches“ mit Weißbrot, Wurst und Marmelade angeboten.

Treffpunkt: Parkplatz „Im Unterland“

Sonntag, 19. September – 14 Uhr:

Auf den Spuren der ältesten Zeitzeugen in Geisa: Wo sonst niemand hinkommt

Erfahren Sie bei der Führung, wie einst die Menschen innerhalb der Stadtmauer lebten, wo sie Schutz suchten oder an welcher Stelle sie auf ihr Urteil warteten. Lassen Sie sich überraschen, wohin der kleine Ausflug in die Vergangenheit geht.

Treffpunkt: Schlossplatz

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