SPD kritisiert geplante Programmänderung beim Hessischen Rundfunk

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Fulda. Mit wenig Begeisterung wurden die Pläne des Hessischen Rundfunks zur Umstrukturierung seiner Regionalberichterstattung bei der Fuldaer SPD auf

Fulda.Mit wenig Begeisterung wurden die Pläne des Hessischen Rundfunks zur Umstrukturierung seiner Regionalberichterstattung bei der Fuldaer SPD aufgenommen.

Es sei nicht gut, wenn bei den Menschen der Eindruck entstünde, die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt informiere die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr hinreichend über die Region, in der sie leben, kritisiert die Landtagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende Sabine Waschke. "Die bevorzugte Stellung der Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland begründet sich durch ihren besonderen Informationsauftrag. Dieser gilt auch für den regionalen Raum. Die Menschen wollen darüber Bescheid wissen, was in ihrer Umgebung passiert", so Waschke weiter.

Man müsse erwarten, dass der bisherige Umfang und die Tiefe der Berichterstattung über die Region in den angekündigten kurzen Nachrichtenblöcken nicht aufrechterhalten werde, ergänzt Günter Strelitz, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag. Damit drohe eine wichtige Informationsquelle mehr oder weniger wegzufallen. Er gibt zu bedenken: "Nur die Vielfalt der Medien kann die Ausgewogenheit der Berichterstattung garantieren." Dies gelte für überregionale Medien ebenso wie für die in Fulda.

Neben der Verkürzung bzw. dem Wegfall fester Sendezeiten für regionsbezogene Nachrichten kritisieren die Sozialdemokraten die Folgen der geplanten Rationalisierung für die verbleibenden Journalisten. "Wenn eine Person künftig über einen Bereich berichten soll, für den vorher vier oder fünf zuständig waren, führt das logischerweise dazu, dass die Arbeitsbelastung massiv steigt. Angesichts des bereits bestehenden Drucks, der auf Journalisten lastet, können wir das nicht gutheißen", formuliert Hans-Joachim Tritschler, Vorsitzender des Fuldaer Stadtverbandes, die Position der SPD. Sicher sei auch, dass viele Themen, über die früher berichtet worden war, schlicht aufgrund mangelnder Ressourcen zu kurz kommen würden.

Abschließend fordern die Sozialdemokraten die Verantwortlichen beim Hessischen Rundfunk auf, ihre Entscheidung zu überdenken und eine andere Lösung für die bestehenden Probleme zu finden. 

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