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"Küchen Sommerlad" ab Herbst in Künzell

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Unternehmer Frank Sommerlad hat früheres Marken-Outlet "Schneider Fashion" gekauft / Umbauarbeiten laufen

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1 / 3Blick in das obere Geschoss © Lenz
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2 / 3Gemeinsam mit einigen der künftigen Mitarbeiter studieren Andreas Oswald (links) und Dieter Schützeichel (zweiter von rechts) die Umbaupläne. © Lenz
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3 / 31986 wurde das Markenoutlet "Schneider Fashion" erbaut und 2015 geschlossen © Lenz

Künzell - Der Name „Sommerlad“ bleibt als Marke der Region Fulda auch künftig erhalten: Der Gießener Unternehmer Frank Sommerlad hat das seit Oktober 2015 leer stehende Marken-Outlet „Schneider Fashion“ in der Künzeller Justus-Liebig-Straße 8 gekauft und wird dort – aller Voraussicht nach im Herbst – einen Küchenfachmarkt eröffnen.

„Fulda aktuell“ hatte jetzt exklusiv Gelegenheit, vor Ort ein Gespräch zu führen mit Andreas Oswald von der „Sommerlad“-Geschäftsleitung, mit dem zukünftigen Leiter des Küchenfachmarktes „Küchen Sommerlad“, Dieter Schützeichel, und mit einigen der künftigen über zehn Mitarbeitern. Diese sind an diesem Vormittag erstmals an ihrer neuen Arbeitsstätte und waren gemeinsam mit dem damaligen Center-Manager Schützeichel in der „Möbelstadt Sommerlad“ in Petersberg tätig, die im März 2017 nach über 30 Jahren ihre Tore schloss.

Nun also doch etwas Neues, und das in unmittelbarer Nähe des Einrichtungshauses am alten Standort. Derzeit laufen die Umbauarbeiten in dem zweigeschossigen Gebäude, um auf insgesamt 1350 Quadratmetern Ausstellungsfläche gut 60 Küchen zu präsentieren, unter anderem aus dem Landhaus- und Massivholzküchenbereich. Vertreten sind solch bekannte Marken wie „MONDO“, „interline“, „impressa“, „DECKER“, „FAKTA“, „nolte KÜCHEN“ und „habermat“. Zudem sind zwei Hauswirtschaftsräume vorgesehen.

Derzeit wird die Website für das neue Unternehmen erstellt, über die die Kunden auch den neuen Online-Küchenplaner nutzen können. Damit sind Entwürfe von Küchenskizzen anhand der Vorlieben und des vorgegebenen Grundrisses des Kunden möglich. „Wir liegen voll im Plan“, betont Oswald, und bezieht dies auf die aktuell laufenden Arbeiten, wie zum Beispiel das Entkernen. Er und Schützeichel verweisen darauf, dass es im Erdgeschoss eine große „Kochschule“ gegeben soll, die zwölf Personen Platz bieten wird, die an regelmäßigen Events teilnehmen können. Außerdem werden zwei Vorführküchen eingerichtet, eine davon mit der so genannten „Home Connect“-Funktion.

Nachdem im Juli mit den Umbauarbeiten begonnen worden war, soll unter anderem die Fassade geöffnet werden, um eine Glasfront zu schaffen, die als Eingang für die Kunden dienen soll. Auch wird die Gebäudedecke geöffnet und Glaselemente eingebaut, um einen Lichthof im Eingangsbereich zu installieren. Eine Treppe soll ins obere Geschoss führen. Anfang September wird der Ladenbau starten, später dann die Verschönerung der Fassade. „Die Wasser- und elektrischen Leitungen sind zum Großteil alle bereits erneuert worden“, erklärt Oswald, ebenso der sanitäre Bereich, unter anderem ausgestattet auch mit einem Behinderten-WC. 27 Stellplätze werden dafür sorgen, dass den Kunden ein bequemes Schau- und Einkaufserlebnis ermöglicht wird.

Seitens der „Sommerlad“-Unternehmensgruppe wird besonders die „konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kreisbauamt Fulda und der Gemeinde Künzell“ hervorgehoben. Beteiligt waren und sind ferner Innenarchitektin Annette Kirch („Sommerlad“-Gruppe), Architekt Ralf Rosner („Roser Architekten“, Heuchelheim), Wilfried Schaper („linearis Innenarchitektur“, Bielefeld), die „Elektro Burkart GmbH“ (Dirlos), Thomas Weber (Heizung-Sanitär, Petersberg), die „VOLZ Thermobau GmbH“ (Pohlheim), die „Hermann Dechering GmbH & Co. KG“ ( Vreden) und das Unternehmen „Barthel“ (Garten- und Landschaftsbau, Biebertal).

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