Betriebsbedingte Kündigungen bei "Erna Schneider" in Fulda

Nach der Übernahme durch "AppelrathCüpper" /  90 Prozent der Mitarbeiter weiterbeschäftigt 

Fulda - Zum 1. Juli wurde das Unternehmen "Erna Schneider" am Fuldaer Uniplatz von "AppelrathCüpper" übernommen. Im Vorfeld war davon die Rede gewesen, dass dies auch für die über 70 Mitarbeiter gelten solle. Nun war "Fulda aktuell" aber zu Ohren gekommen, dass dies anscheinend nicht der Fall ist. Die Redaktion hat daher verschiedene Fragen an die Geschäftsführung von "AppelrathCüpper" (AC) verfasst, dessen Unternehmenszentrale in Köln sitzt:

1. Wie viele Mitabeiter von "Erna Schneider" wurden von "AppelrathCüpper" übernommen?

2. Wie viele Mitarbeiter wurden nicht übernommen, und aus welchen Gründen?

3. Wurde versucht, den nicht übernommenen Mitarbeitern bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz zu helfen (beispielsweise in einer anderen Filiale von "Appelrath- Cüpper")?

4. Wie viele Mitarbeiter sind insgesamt am Fuldaer Standort tätig?

 5. Lässt sich nach über drei Wochen eine erste Bilanz der Fuldaer Aktivitäten ziehen?

 Geantwortet hat Geschäftsführer Christian Steer: "Im Rahmen der Übernahme wurde das ,Modehaus Schneider' in die bestehende Filialstruktur von ,AppelrathCüpper' integriert. Hierbei wurden alle Mitarbeiter übernommen. Vor dem Hintergrund der Integration in ein bestehendes Filial-Unternehmen mit zentralen Funktionen wurden nunmehr wenige Mitarbeiter ausschließlich in Nebenbereichen, die in dieser Form auch in keiner der anderen Filialen von AC bestehen, betriebsbedingt – unter Einhaltung der jeweiligen Kündigungsfristen und der Wahrung sozialer Besitzstände – gekündigt."

Auf Nachfrage präzisierte Steer den Begriff "Nebenbereiche": Dabei handele es sich um Buchhaltung, Verwaltung und Dekoration: "Diese Bereiche sind bei uns ausgelagert beziehungsweise zentral gesteuert." Das Fazit des Geschäftsführers: "In Summe bleiben über 90 Prozent der Mitarbeiter weiter bei ,Modehaus Schneider' beschäftigt." Für eine Bilanz halte man es aktuell im Übrigen noch verfrüht.

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