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Kunstaktion in Schlitz für Frieden in der Ukraine

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„Krieg ist für die Tonne“
„Krieg ist für die Tonne“ © Privat

Unter dem Motto „Krieg ist für die Tonne - Schlitz bekennt Farbe“ findet am Sonntag, 6. März, um 15.30 Uhr eine Kunstaktion des „Kulturladens Schlitz“ statt.

Schlitz. Schlitzer Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich mit ihren Gelben und blauen Mülltonnen auf dem Vorplatz der Evangelischen Kirche zu versammeln. Die Tonnen werden dann zusammengeschoben und daraus dann die Ukrainische Flagge gebildet. Das „Kunstwerk“ wird mit einer Drohne von oben fotografiert und gefilmt. Damit soll ein Zeichen für Solidarität mit der Ukraine gesetzt werden. Initiiert wird die Aktion vom Kulturladen Schlitz.

„Wir brauchen eine Zivilgesellschaft die laut wird, engagiert ist und Haltung zeigt.“, erklärt Annika Keidel vom Team des Kulturladens, „Donnernde Mülltonnen auf dem Schlitzer Kopfsteinpflaster, Kunst und Musik – sind unsere Mittel, um dieser Krise ein Zeichen entgegenzusetzen. Wir wollen zeigen, dass Krieg einfach nur Müll ist.“

Diese Aktion ist nicht das erste Zeichen, welches der Kulturladen für offeneres, diverseres und friedlicheres Miteinander setzt. Seit dieser Woche erstrahlt der Kulturladen in der Salzschlirfer Straße 2a in Schlitz. Goldene Folien und einen Schriftzug „make art, not war“ zieren die zwei Fensterfronten des ehemals leeren Ladengeschäfts der Schlitzer Innenstadt. „Macht Kunst, keinen Krieg. Ein Motto, das uns auch in der Kulturarbeit noch weiter begleiten wird.“, so das Kulturladenteam. „Denn Sprachen wie Musik und Tanz verbinden Menschen, bringen Gruppen zusammen und stiften ein friedliches Miteinander.“

Offiziell wird der Kulturladen erst am 22. April wiedereröffnet, doch tatenlos zuschauen und Schweigen entspricht nicht dem Charakter von Kunst und Kultur. Das Team des Kulturladens Schlitz freut sich auf viele Menschen, die am Sonntag um 15.30 Uhr auf dem Schlitzer Kirchplatz ebenfalls ihre Solidarität zeigen möchten. Vor allem Anwohner der Burgenringes und Marktplatzes sind aufgerufen, mit ihren Tonnen zur Aktion beizutragen. Da natürlich gerade weiter entfernt wohnende Bürgerinnen und Bürger ihre Mülltonne nicht quer durch die Stadt transportieren können, ist natürlich auch jeder ohne Mülltone zu der Aktion und Friedenskundgebung willkommen.

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