Visionär und Vorreiter: Kunzmann-Seniorchef feiert heute 80. Geburtstag 

Wolfgang Diehm ist zwischen Beiratsvorsitzender des Unternehmens / Standort auch in Fulda

Aschaffenburg/Fulda - Seinen 80. Geburtstag feiert am heutigen 5. Dezember Kunzmann- Seniorchef Wolfgang Diehm.

Dass er ein ziemlich erfolgreicher Geschäftsmann ist, sieht man nicht zuletzt an den zehn Standorten, darunter Fulda, an denen das Aschaffenburger Autohaus Kunzmann inzwischen vertreten ist. Dass er eine ganze Menge von Fahrzeugen versteht, ist ebenfalls kein Geheimnis. Und auch, dass er in Sachen Qualität keine Kompromisse kennt.

Anlässlich seines 80. Geburtstages lohnt es sich jedoch, einmal einen Blick auf den Menschen Wolfgang Diehm zu werfen. Und dadurch vielleicht sogar seinem Erfolgsgeheimnis auf die Spur zu kommen.

Am Tag vor Nikolaus wurde er im Jahr 1940 in München geboren und gerade einmal 25 Jahre später trat der inzwischen gelernte Bankkaufmann als Prokurist im Mercedes-Benz Autohaus Kunzmann ein – sein Bruder Ernst war dort damals Geschäftsführer. Das Unternehmen ließ ihn von da an nicht mehr los, im Gegenteil, Wolfgang Diehm wurde zu dessen Motor.

Darüber sind sich übrigens auch die Weggefährten einig, die ihm und dem Traditionsbetrieb zum Teil seit Jahrzehnten die Treue halten. Was ihn ausmacht, sind seine Zielstrebigkeit und Entscheidungsfreude. Alles andere als ein Haderer ist er, vielmehr ein Macher, ein Mann der Tat, ein Visionär und Vorreiter – ein Mutiger.

Wie sonst hätte er noch vor dem Daimler Konzern erfolgreich eine Spartentrennung der Fahrzeuge und die Modernisierung der Teile-Disposition vornehmen können. Und wie sonst hätte er die Digitalisierung im Autohaus umsetzen und vorantreiben können, während andere sich noch mit der Bedeutung der Begrifflichkeit schwer taten.

Wolfgang Diehm ist präsent, ist Ansprechpartner und Wegbereiter, ein Motivator, der das Beste aus den Menschen herauszuholen vermag, aber auch das Beste verlangt. Da ist er ganz bei der Maxime Gottlieb Daimlers "Das Beste oder nichts". 

Als Wolfgang Diehm vor genau 55 jubiläumsverdächtigen Jahren anfing, hatte das Unternehmen 160 Mitarbeiter, heute sind es 1.100. Und er kennt sie alle. So, wie er auch seine Region kennt und sich mit ihr verbunden fühlt. Das zeigt sich unter anderem am Radius der Standorte, die ganz bewusst gewählt sind. Und nicht etwa nach dem Mauerfall gen Osten verlegt wurden.

Neben all seiner Rührigkeit im Autohaus, gibt es für Wolfgang Diehm aber noch andere wichtige Lebensinhalte. Allem voran das Trakehnergestüt Hörstein, das er im Jahr 1977 nach dem Tod des Schwiegervaters übernahm und natürlich seine Frau und die drei erwachsenen Kinder. Karl und Sabine sind seit 1999 sogar mit im Unternehmen – Karl bildete von 2006 an die gemeinsame Doppelspitze mit seinem Vater; 2015 wechselte Wolfgang Diehm dann heraus aus dem operativen Geschäft in seine noch heutige Funktion als Beiratsvorsitzender. Für die Menschen bei Kunzmann ist er gefühlt noch heute "der Chef". Das passt gut zum Lebensmotto des dynamischen Jubilars "Angekommen heißt noch lange nicht aufhören".

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