Längster Feuerwehreinsatz in Hünfeld geht zu Ende

Nach dem Großbrand in Hünfeld soll der Einsatz der Hünfelder Feuerwehr bis Freitag beendet sein.

Hünfeld. Der wohl längste Feuerwehreinsatz in der jüngeren Geschichte der Hünfelder Feuerwehren neigt sich dem Ende zu. Ab Freitag soll, nachdem nun alle technischen und rechtlichen Klärungen erfolgt sind, der Abtransport der rund 2700 Tonnen Getreide aus dem abgebrannten Lager von Raiffeisen in der Fuldaer Straße beginnen.

Wie Stadtbrandinspektor Thorsten Rübsam dazu mitteilt, werden die Einsatzkräfte am Samstag wohl zum letzten Mal nach einem fast dreiwöchigen Dauereinsatz an die Brandstelle ausrücken, um möglicherweise noch letzte Brandnester abzulöschen. Seit dem großen Brand am 3. August waren die Hünfelder Feuerwehren aus dem gesamten Stadtgebiet reihum täglich oft auch zwei Mal im Einsatz, um Brandwache zu halten und Glutnester zu bekämpfen. Rübsam zeigte sich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit aller Feuerwehren im gesamten Hünfelder Stadtgebiet, die nicht nur gefordert waren, den Großbrand am Abend des 3. August unter Kontrolle zu bringen, sondern auch umfangreiche Nachlöscharbeiten, technische Hilfeleistungen und Kontrollen leisten mussten. Durch den Abtransport des Getreides könnten zeitweise noch einmal Geruchsbelästigungen entstehen. Allerdings sei das Ende nun absehbar, so Rübsam. Um das Getreide von möglichen belasteten Fremdstoffen zu reinigen, soll es vor Ort ausgesiebt und dann mit großen LKW abtransportiert werden. Das wird angesichts der großen Mengen noch mal bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen, schätzt der Stadtbrandinspektor.

Bürgermeister Benjamin Tschesnok bedankt sich bei den Hünfelder Feuerwehren für ihren langen und strapaziösen Einsatz in den letzten Wochen. Die Feuerwehren hätten nicht nur ihre Einsatzbereitschaft und professionelle Leistungsfähigkeit einmal mehr unter Beweis gestellt. Es habe sich auch gezeigt, dass alle Feuerwehren gebraucht werden, um solchen Einsatzlagen Herr zu werden. Es sei sehr erfreulich, wie die Stützpunktwehr und die Feuerwehren aus den Stadtteilen einander kameradschaftlich unterstützten im Interesse der Sicherheit der Bürger.

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