Landesgartenschau 2023: „Mach‘s noch einmal, Fulda“

Fulda aktuell-Redaktionsleiter Bertram Lenz kommentiert die „Landesgartenschau 2023“ in Fulda
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Fulda aktuell-Redaktionsleiter Bertram Lenz kommentiert die „Landesgartenschau 2023“ in Fulda

Zur „Landesgartenschau 2023“ in Fulda ein kommentierender „Zwischenruf“ von „Fulda aktuell“-Redaktionsleiter Bertram Lenz

Fulda Die erste Hälfte der 90er Jahre war eine Zeit, in der so etwas wie Aufbruchstimmung in Fulda herrschte: Begonnen hatte das Ganze mit der Grenzöffnung und dem Besucherstrom von DDR-Bürgern, der sich dank Trabis und Wartburgs über die B 84 in die Barockstadt ergoss. Fortgeführt durch den „Hessentag“ in 1990 , der „Wessis“ und „Ossis“ erstmals gemeinsam so richtig feiern ließ. Und abgeschlossen durch die „1. Hessische Landesgartenschau“ in 1994, von deren Errungenschaften die Menschen jetzt noch profitieren. Festgemacht sei dies nur am „Umweltzentrum“, das damals entstanden und heute nicht mehr wegzudenken ist.

Im Gegensatz zu den Machern von einst können die Verantwortlichen der 2023-er „LGS“-Veranstaltungsfolge nicht auf den – neudeutsch – „basics“ eines Hessentages aufbauen. Denn dieser sollte ja eigentlich in 2021 stattfinden, musste wegen der Pandemie aber auf 2026 verschoben werden. Hört man sich die Grundelemente des Konzeptes aber an und nimmt man in Augenschein, was bislang realisiert wurde, dann dürfte aus der Neuauflage etwas ähnlich Großes entstehen wie 1994. Mit dem Unterschied, dass sich der Zeitgeist gehörig gewandelt hat und aus der Landesgartenschau im besten Wortsinne eine „grüne“ werden wird. Bei der – um nur ein Beispiel zu nennen – großer Wert auf nachhaltiges Denken und Handeln gelegt werden soll. Ein Begriff, der vor 27 Jahren niemanden so recht interessierte. Diejenigen, welche es dennoch taten, wurden als „Spinner“ belächelt.

Gut ist auch, dass sich das Team der „LGS 2023“ Anregungen und Wünschen seitens der Bürgerschaft nicht verschließt und auch konstruktiver Kritik offen gegenüber steht. Denn die Landesgartenschau soll schließlich etwas sein, das von allen Fuldaern mitgetragen wird. Zumal von den Errungenschaften des Jahres 2023 auch nachfolgende Generationen profitieren sollen.

In diesem Sinne: „Mach‘s noch einmal (so gut wie 1994), Fulda“!

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