"Leben und Arbeiten in Poppenhausen" für Nachbarschaftspreis nominiert

Kooperationsprojekt zählt zu den besten lokalen Vorhaben in Hessen / Entscheidung wird am 28. August öffentlich

Fulda/Poppenhausen - Aus über 1.000 Bewerbungen hat die "nebenan.de Stiftung" 104 herausragende Projekte für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert. Eines davon ist "Leben und Arbeiten in Poppenhausen", das damit zu den besten lokalen Projekten in Hessen zählt.

Der Preis zeichnet Initiativen aus, die sich in ihrer Nachbarschaft für ein offenes, solidarisches und demokratisches Miteinander engagieren, und ist insgesamt mit über 50.000 Euro dotiert.

"Leben und Arbeiten in Poppenhausen" ist ein Kooperationsprojekt der Gemeinde Poppenhausen/Wasserkuppe, dem "Verein Leben und Arbeiten in Poppenhausen" und "antonius". Das Projekt ermöglicht Menschen mit Behinderung so selbstständig wie möglich in ihrer Wunschheimat zu leben und zu arbeiten.

In einem inklusiven Appartementhaus im Ortskern der Gemeinde leben sieben Menschen mit Behinderung. Eingebunden in das Gemeindeleben mit seiner vielfältigen Vereinslandschaft und Freizeitangeboten fühlen sich die Gemeindemitglieder hier wohl und willkommen. Ein Großteil der Menschen mit Behinderung konnte bereits einen passenden Arbeitsplatz bei einem Partnerbetrieb in der näheren Umgebung finden.

Die Landesjurys wählen aus den Nominierten nun 16 Landessieger aus, die am 28. August bekannt geben werden; aus diesen kürt die Bundesjury drei Bundessieger. Die Preisverleihung findet am 5. September in Berlin statt.

Alle Nominierten gehen zudem ins Rennen um den Publikumspreis, der dieses Jahr zum ersten Mal vergeben wird und mit 5.000 Euro dotiert ist. Bis zum 22. August können Bürger im Internet unter www.nachbarschaftspreis.de/Leben-und-Arbeiten-in-Poppenhausen ihre Stimme abgeben und das Projekt unterstützen.

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