Leben und Arbeiten in der EU - Studierende der Hotelfachschule Fulda waren eine Woche zu Besuch in Frankreich

Fulda/Frankreich. Bereits zum zweiten Mal trafen sich in der vergangenen Woche Studierende der Hotelfachschule der Eduard-Stieler-Schule mit ihren fra

Fulda/Frankreich. Bereits zum zweiten Mal trafen sich in der vergangenen Woche Studierende der Hotelfachschule der Eduard-Stieler-Schule mit ihren französischen Kollegen des Lycée Hotelier Dinard aus der Bretagne in Nordfrankreich an der Europäischen Akademie in Otzenhausen im Saarland.

Die beiden Gruppen erarbeiteten eine Woche lang in binationalen Kleingruppen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Deutschland und Frankreich rund um das Thema "Leben und Arbeiten in der Europäischen Union – Chancen und Hürden für junge EuropäerInnen".

Ergänzt wurde das Seminar durch einen Vortrag von Berufsberatern von EURES über Bewerbungsmöglichkeiten in Frankreich, Deutschland und dem europäischen Ausland sowie einem Vortrag von Dr. Christoph Vatter von der Universität des Saarlandes, Saarbrücken zum  Thema "Interkulturelle Informationen: Wie kann man sich durch Interkulturelles Lernen in multinationalen Unternehmen besser integrieren?"

Höhepunkt des einwöchigen Seminars war eine Exkursion nach Luxemburg und Trier. Zunächst besuchte die deutsch–französische Gruppe das Grenzmuseum in Schengen. Hier wurden 1985 die Grundlagen für den Europäischen Binnenmarkt geschaffen mit der Unterzeichnung des Schengener Abkommens zum Abbau der Grenzkontrollen innerhalb der Grenzen der Unterzeichnerstaaten.

Anschließend fuhren die Seminarteilnehmer nach Luxemburg (Stadt) und Trier, um dort eine Umfrage in der Bevölkerung durchzuführen. Vor allem in der Grenzregion Frankreich-Deutschland-Luxemburg werden die Möglichkeiten durch den freien Personenverkehr des Europäischen Binnenmarktes deutlich.

Die Umfrage wurde gemeinsam von den deutschen und französischen Studierenden in binationalen Kleingruppen erarbeitet. Hier griffen die Studierenden vor allem Themen aus den Bereichen Europäischer Arbeitsmarkt, Notwendigkeit von Sprachkenntnissen in der heutigen Berufs- und Arbeitswelt, Gleichberechtigung von Männern und Frauen innerhalb der EU und Mobilität innerhalb der EU auf.

Die Studierenden werteten die Umfrage aus und interpretierten die Ergebnisse vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Nationalitäten in Luxemburg und Trier.

Nach einer durchweg positiven Auswertung des gesamten Seminars durch die deutsch-französischen Teilnehmer verbrachten diese noch einen gemeinsamen multikulturellen Abend innerhalb der Akademie bevor sie am Samstag die Heimreise nach Dinard und Fulda antraten.

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