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Sterberate wegen Covid-19 ist im Februar gesunken
VON CHRISTOPHER GÖBEL
Osthessen. Betrachtet man die aktuellen Statistiken der EU, des Bundes und des Landes Hessen, wird klar, dass die Corona-Pandemie mehr Todesopfer fordert als in den vergangenen Jahren. Im Dezember 2020 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 106.607 Menschen gestorben. Wie das Statistische Bundesamt „Destatis“) mitteilt, waren das 29 Prozent beziehungsweise 24.038 Menschen mehr, als in den Jahren 2016 bis 2019 durchschnittlich im Dezember verstorben waren. Im November 2020 lagen die Sterbefallzahlen nach aktuellem Stand zwölf Prozent über dem Durchschnitt der vier Vorjahre.
Die Zahl der COVID-19 -Todesfälle erreichte ihren Höchst­stand kurz vor Jahres­wechsel. Die Gesamtzahl der Sterbefälle verglichen mit dem Durch­schnitt der Jahre 2017 bis 2020 geht seitdem zurück. Im Januar 2021 lagen die Sterbe­fallzahlen insgesamt noch 20 Prozent über dem Durch­schnitt der vier Vorjahre, im Februar lagen sie drei Prozent darunter.
Insgesamt starben im Landkreis Fulda im Jahr 2020 laut Hessischem Statistischem Landesamt 2.210 Menschen. Im Vogelsberg waren es 1.290 und im Nachbarlandkreis Hersfeld-Rotenburg 1.474 Menschen. Dabei handelt es sich um die Gesamtzahl aller Todesfälle, in denen diejenigen, die an oder mit COVID-19-Infektion verstorben sind, integriert sind.
Auf Anfrage von FULDA AKTUELL teilt die Pressestelle des Landkreises Fulda mit, dass im Kreis drei Menschen zwischen 21 und 50 Jahren, zwei zwischen 51 und 60 Jahren, neun zwischen 61 und 70 Jahren sowie 36 Menschen im Alter zwischen 71 bis 80 Jahren an COVID-19 verstorben sind. Bei den Menschen zwischen 81 und 90 Jahren waren es 119, darüber 44 Menschen, die an Corona verstarben.