1. lokalo24
  2. Lokales
  3. Fulda

Leserbrief zum Artikel "Höhlentiere - Großes Mauseohr lebt im Milseburgtunnel" ...

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
© Lokalo24.de

... in der "Fulda aktuell"-Ausgabe vom 29./30. Januar 2011 erreichte uns folgende Leserzuschrift:"Erneut verbreitet Herr Zaenker als V

... in der "Fulda aktuell"-Ausgabe vom 29./30. Januar 2011 erreichte uns folgende Leserzuschrift:

"Erneut verbreitet Herr Zaenker als Vorsitzender des Vereins AG-Fledermausschutz Fulda gemeinsam mit  der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Fulda und der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön beschönigende  Halbwahrheiten über die  Zunahmen von Fledermausbeständen, besonders aus dem  Milseburgtunnel.Dank behördlicher Willkür – namentlich der Nichteinhaltung mehrerer Vereinbarungen  - sind die Befürworter der Tunnelnutzung als Radweg  bei den Zählungen nun endlich unter sich und interpretieren,  ungestört von unabhängigen Fachleuten aus den Naturschutzverbänden, die Folgen  ihrer eigenen Ausgleichs­maßnamen für diesen Eingriff in das regional bedeutsame Winterquartier.Nach dem katastrophalen Niedergang der Fledermausindividuen von 100 vor dem Eingriff und einem seit 7 Wintern erfassten Bestand von ca. 20 Individuen nach der Inbetriebnahme des Radwegs gehört m.E. schon eine gehörige Portion "statistischer Mut" dazu, ohne Angabe der ursprünglichen Zahlen, bei nunmehr angeblich gefundenen  41 Tieren  von einer "Verdoppelung der Fledermäuse"  zu sprechen. Wären die oben Genannten ernsthaft an einer Verbesserung der derzeitigen Situation interessiert, hätte sie  längst die vorgeschlagenen Änderungen an den Gittertüren zur Verbesserung des Mikroklimas realisiert.Die von  Herrn Zaenker  geschilderte Kombination von Fledermaus- und Höhlentiererfassungen führte  in einem  Braunkohlestollen zusammen mit einer fehlerhaften Vergitterung zu einer  dramatischen  Abnahme der Fledermäuse  in nur  4 Wintern von 30 auf 5 Tiere und von 7 auf 2 Arten. Unverständlich ist, dass sowohl die hessische Landesregierung als auch die Kreisnaturschutzbehörde diese  Methode für sinnvoll hält und Herrn Zaenker  mit umfangreichen Genehmigungen und Aufträgen bedacht."

Lothar Herzig,Künzell

Auch interessant

Kommentare