Lichter zählen in der Region Fulda

An drei Terminen ist in Fulda und Petersberg die Möglichkeit zum Lichter zählen gegeben.
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An drei Terminen ist in Fulda und Petersberg die Möglichkeit zum Lichter zählen gegeben.

Für die lokale Messkampagne des Forschungsprojekts „Nachtlicht-Bühne“ des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) werden noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der Region Fulda gesucht: Alle, die ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung setzen wollen und sich als Bürgerwissenschaftlerin oder Bürgerwissenschaftler in das Projekt einbringen möchten, können noch an der Zählaktion im Oktober teilnehmen. 

Fulda/Petersberg. Das lokale Organisationsteam aus dem Sternenpark Rhön und dem Umweltzentrum Fulda veranstaltet unter dem Motto „Wir zählen Lichter, weil die Nacht zählt“ als zusätzlichen Anreiz zum Mittun an drei Terminen ein gemeinschaftliches Zählen von Lichtquellen: am Dienstag, 12. Oktober, und am Mittwoch, 13. Oktober, jeweils um 19 Uhr auf dem Universitätsplatz in Fulda sowie am Mittwoch, 13. Oktober, um 19 Uhr parallel auch auf dem Parkplatz des Justus-Liebig-Center in Petersberg.

Aber auch unabhängig von den Gemeinschaftsterminen können sich Interessentinnen und Interessenten auch ganz individuell beteiligen: Dazu muss man sich lediglich die entsprechende App auf das Smartphone laden (https://lichter.nachtlicht-buehne.de). Mit Hilfe der App sollen alle künstlichen Lichtquellen entlang von Straßen erfasst werden – vom beleuchteten Fenster und Werbeschild bis zur Straßenlaterne. Dabei sollen Art, Farbe und Helligkeit der Lichtquelle nach vorgegebenen Kategorien eingeordnet und dokumentiert werden.

Der Hintergrund des Forschungsprojekts: Nächtliche Satellitenaufnahmen der Erde zeigen eine Zunahme von Lichtverschmutzung – auch in Deutschland. Jedoch gibt es kaum verlässlichen Daten zu den Lichtquellen am Boden, da sich diese nicht per Satellit ermitteln lassen. Darum will das GFZ-Forschungsprojekt „Nachtlicht-Bühne“ mit Hilfe möglichst vieler Freiwilliger in ausgewählten Städten am Boden die nötigen Daten sammeln lassen. Dabei sollen drei Ziele verfolgt werden: Erforschen wissenschaftlicher Ursachen von Lichtverschmutzung, Aufmerksamkeit für nachhaltigere Beleuchtung schaffen und Untersuchung und Dokumentation lokaler Unterschiede.

Kontakt: info@sternenpark-rhoen.de

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