Mehr als 423.000 Kilometer für die "Deutsche Palliativ Stiftung"

Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe (vordere Reihe, Zweiter von links) überreichte gemeinsam mit der Geschäftsführerin der „DPS”, Elke Hohmann (vordere Reihe links), die Urkunden des „Deutschland Cups 2016”.

Über 423.000 gewidmete Kilometer, mehr als 2.000 Neuanmeldungen und insgesamt 82 begünstigte hospizlich-palliative Einrichtungen: Sportinitiative der „Deutschen PalliativStiftung" so erfolgreich wie nie zuvor.

Fulda/Berlin. Über 423.000 gewidmete Kilometer, mehr als 2.000 Neuanmeldungen und insgesamt 82 begünstigte hospizlich-palliative Einrichtungen - die Sportinitiative der „Deutschen PalliativStiftung” (DPS) „I run for life“ war im vergangenen Jahr so erfolgreich wie noch nie. Die Preisverleihung des „Deutschland Cups 2016” fand in dieser Woche im Bundesgesundheitsministerium in Berlin statt.

Schirmherr von „I run for life“ ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin der „DPS”, Elke Hohmann, gratulierte er den ersten fünf Gewinnern und überreichte die Urkunden. In seiner Ansprache lobte Gröhe die Aktion: „Laufen ist nicht nur gut für die Gesundheit, ,I run for life’ zeigt, dass es auch Gutes bewirken kann“.

Im Rahmen von „I run for life“ haben Hobby- und Profiläufer die Möglichkeit, ihre bei offiziellen Läufen zurückgelegten Kilometer einer gemeinnützigen hospizlich-palliativen Einrichtung ihrer Wahl zu widmen. Dieser Wettbewerb hat das Ziel, die Möglichkeiten einer guten Hospiz- und Palliativbetreuung bekannter zu machen. Über den Sport sollen explizit Teile der Gesellschaft erreicht werden, die sich in ihrem Alltag meistens wenig mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen.

Die 22 Einrichtungen, denen im Jahr 2016 die meisten Laufkilometer gewidmet wurde, erhielten ein Preisgeld der „DPS” in Höhe von insgesamt 40.000 Euro. Den ersten Platz belegte der Hospizverein im Pfaffenwinkel mit insgesamt 66.921 gewidmeten Kilometern. Er erhielt eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Über eine Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro konnten sich das „Kinderhospiz Bärenherz” aus Leipzig (60.484 Kilometer) sowie das Hospiz Schöneberg-Steglitz (48.036 Kilometer) freuen, die damit Platz zwei und drei belegten. 3.000 Euro gewann das Hospiz Kieler Förde (43.418 Kilometer) sowie das Kinder-Hospiz Sternenbrücke Hamburg (25.124 Kilometer). Der Sonderpreis aus dem Erlös der verkauften „I run for life“-Shirts in Höhe von 1.905 Euro ging an den „Freundeskreis Bad Berka”.

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