Lolli-Tests in den Hünfelder Kindertagesstätten

Das Infektionsgeschehen in den Hünfelder Kindertagesstätten ist bislang eher gering
+
Das Infektionsgeschehen in den Hünfelder Kindertagesstätten ist bislang eher gering

In Hünfelder Kindertagesstätten sollen künftig wöchentlich sogenannte Lolli-Tests angeboten werden, um das Infektionsgeschehen weiter einzudämmen. Darauf haben sich die Stadt Hünfeld und die Träger der Einrichtungen verständigt, teilt Bürgermeister Benjamin Tschesnok mit.

Hünfeld Die Lolli-Tests für die Kinder sind freiwillig und werden in den Kindertagesstätten ausgegeben. Zuhause können die Eltern mit den Kindern die Selbsttests machen – am besten jeweils zu Wochenbeginn. Weitere Tests können anlassbezogen ausgegeben werden, zum Beispiel bei Erkältungssymptomen oder auch nach Ferien- oder Urlaubszeiten.

Für diese Testungen der insgesamt 645 betreuten Kinder rechnet die Stadt mit Kosten von rund 46.000 Euro bis zum Frühjahr 2022. Dazu wird die Stadt aus Mitteln des Sondervermögens „Hessens Gute Zukunft sichern“ Fördermittel in Höhe von fast 50 Prozent und somit 23.000 Euro erhalten.

Tschesnok hofft, dass diese Testungen zusammen mit den bereits im vergangenen Frühjahr eingeleiteten Maßnahmen wie der Anschaffung von Luftreinigern, der Verbesserung der Belüftungstechnik in den Kindertagesstätten und der Sachausstattung mit Desinfektionsmitteln und Schutzmasken weiterhin ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet werden könne.

Ohnehin sei das Infektionsgeschehen in den Hünfelder Kindertagesstätten bislang eher gering. Neben den Maßnahmen der Träger und der Stadt haben aus Sicht des Bürgermeisters auch die guten Hygienekonzepte in den Einrichtungen und das große Verständnis sowie die Kooperationsbereitschaft der Eltern dazu beigetragen. Die Stadt stehe innerhalb des Kinderbetreuungs- und Erziehungsverbundes St. Elisabeth in ständigen Gesprächen mit den Trägern, um die Maßnahmen weiter zu optimieren. Zuletzt hatten sich die Träger in einer Videokonferenz Ende November abgestimmt.

Angesichts des gegenwärtigen Infektionsgeschehens rechne die Stadt nach den Worten des Bürgermeisters damit, dass die Schutzmaßnahmen mindestens bis zum Frühjahr kommenden Jahres weiter fortgesetzt werden müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Köche-Vorsitzender Faulstich zur Lage der Gastronomie
Fulda

Köche-Vorsitzender Faulstich zur Lage der Gastronomie

„Wir werden die Hürde 2Gplus überstehen“, sagt Gastronom Stefan Faulstich im Interview über die aktuelle Lage.
Köche-Vorsitzender Faulstich zur Lage der Gastronomie
Dramatischer Rückgang der Gästezahlen
Fulda

Dramatischer Rückgang der Gästezahlen

DEHOGA-Chef Ackermann beleuchtet die pandemische Lage der Gastronomie
Dramatischer Rückgang der Gästezahlen

Kampf um die Kult-Limo

Von SASKIA LEYMANN Rhn/Atlanta. Fast zehn Jahre ist es her, dass der ffentlichkeit in einer Bar in Hamburg-Elmsbttel eine koli
Kampf um die Kult-Limo
Klartext: Ärztepfusch
Fulda

Klartext: Ärztepfusch

Unsere Redakteurin Jennifer Sippel hat sich mit Behandlungsfehlern bei Patienten beschäftigt.
Klartext: Ärztepfusch

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.