Malteser-Einsatz in Frankfurt geht erfolgreich zu Ende

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Knapp 3000 Helferstunden leisteten die Malteser am vergangenen Wochenende bei der Evakuierung von Menschen aus dem Gefahrengebiet. Darunter auch Krankenhäuser und Altenheime.

13 Einsatzkräfte aus Fulda leisten 250 Einsatzstunden bei Bombenentschärfung in Frankfurt.

Frankfurt - Insgesamt 130 Transporte, 201 "Malteser" aus Katastrophenschutz, Rettungsdienst und Fahrdienst aus ganz Hessen, 2957 ehrenamtliche Helferstunden. Das ist eine erste Bilanz, die der "Malteser Hilfsdienst" nach Beendigung des Großeinsatzes in Frankfurt zieht. Ein großer Dank geht an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren Einsatz sowie an die Arbeitgeber der ehrenamtlichen Einsatzkräfte für deren Freistellung.

Aus elf hessischen Landkreisen sowie der Stadt Mainz kamen die Malteser Einsatzkräfte am vergangenen Wochenende nach Frankfurt um betroffene Menschen aus dem Gefahrengebiet zu evakuieren. Darunter waren auch 13 Einsatzkräfte aus der Diözese Fulda mit insgesamt 250 Einsatzstunden sowie zehn Fahrzeugen für den Krankentransport. Denn verstärkt kamen die Malteser vor Ort zum Einsatz, wenn Menschen mit körperlichen Behinderung oder Mobilitätseinschränkung sicher aus der Gefahrenzone transportiert werden mussten. Mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen unter anderem zum Transport von Rollstühlen war man für diese Aufgabe besonders vorbereitet und ausgerüstet, um beispielsweise auch Altenheime evakuieren zu können. „ Wir freuen uns, dass wir alle Menschen, die uns anvertraut wurden, sicher und gut aus der Gefahrenzone raus und später wieder in ihr zu Hause zurück bringen konnten. Wir blicken insgesamt auf einen ganz besonderen, aber ruhigen und reibungslosen Einsatz zurück“, berichtet Thorsten Staarmann, der als Bereichsleiter für die Malteser den Einsatz im Katastrophenschutzstab erlebte.

Staarmann selber ist seit Mittwoch im Einsatz. Seit diesem Zeitpunkt liefen bei den Maltesern die Vorbereitungen für das Einsatzwochenende: das Einrichten eines Einsatzstabs, Materialaufrüstung oder auch die Beantragung der Arbeitgeberfreistellungen für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus dem Katastrophenschutz. „ Wir danken allen Einsatzkräften für ihr Engagement und auch allen Arbeitgebern für deren Flexibilität und Entgegenkommen bei der Freistellung der Helferinnen und Helfer“, betont der Landesbeauftragte der "Malteser" in Hessen, Moritz Graf Brühl. „Denn auch Unternehmen und Betriebe, deren Mitarbeiter am Wochenende ehrenamtlich für Hilfsorganisationen in Frankfurt im Einsatz waren, müssen Dienstpläne umschreiben, unter Umständen auch kurzfristig Firmenabläufe anders planen oder organisieren“, so Graf Brühl weiter. Alleine für die Malteser waren beispielsweise seit Freitag hessenweit 352 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Voralarm. 201 Helfer kamen dann vor Ort zum Einsatz. Jetzt konzentrieren sich die Malteser auf die Nacharbeiten. Das bedeutet vor allen Fahrzeuge und Materialausrüstungen überprüfen und wieder einsatzbereit machen. Aber auch Dokumentationen erstellen und den Einsatz reflektieren.

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