Mammut-Projekt: Open-Air-Musical "Bonifatius" auf dem Fuldaer Domplatz

"Bonifatius" wird zum 1275-jährigen Stadtjubiläum Fuldas auf dem Domplatz aufgeführt.
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"Bonifatius" wird zum 1275-jährigen Stadtjubiläum Fuldas auf dem Domplatz aufgeführt.

Zum 1275-jährigen Stadtjubiläum wird der Domplatz zur riesigen Musicalbühne. "Bonifatius" wird gespielt.

Fulda - Es steht Großes bevor: Ein Projekt von bisher nicht gekannten Ausmaßen plant die Stadt Fulda in enger Zusammenarbeit mit „Spotlight Musicals“: „Bonifatius“ wird zum 1275-jährigen Stadtjubiläum auf dem Fuldaer Domplatz aufgeführt. Die Planungen laufen bereits, wie Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld mit den beiden Musicalmachern Peter Scholz und Dennis Martin heute bei einer Pressekonferenz verkündeten.

„Es wird die größte Musicalinszenierung Deutschlands“, sagte Scholz. Denn die Bühne wird mit 52 Metern Breite, 15 Metern Höhe und einem transparenten Dach, das den echten Dom als Hintergrundkulisse wirken lässt, gigantische Ausmaße haben. Hinzu kommen – ebenfalls ein Novum in Fulda – ein 50-köpfiges Musicalorchester sowie ein mindestens doppelt so großer Chor. Wer „Bonifatius“ bereits im Uraufführungsjahr 2004 gesehen hat, wird laut Martin und Scholz im kommenden Jahr eine komplett überarbeitete Fassung sehen. „Wir werden die Figuren schärfen und das Stück inhaltlich überarbeiten“, so Komponist und Librettist Martin.

"Da knistert was"

Dass ein Musical dort aufgeführt wird, wo die Geschichte tatsächlich passiert sei, ist laut Scholz ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal. Die Geschichte des Stadtgründers Bonifatius direkt am Grab des Heiligen – „da knistert was“, so Scholz. Man wisse um die Stärken und Schwächen des Erstlingswerkes aus dem Jahr 2004. Die Regie wird Stephan Huber führen, der bereits große Erfahrung im Inszenieren von Musicals besitzt. Bei den „Bad Hersfelder Festspielen“ setzte er beispielsweise „Titanic“ in Szene. „Bonifatius“ auf dem Domplatz wird eine komplett neue Inszenierung werden, die der riesigen Bühne gerecht werden wird. Regisseur Huber, mit dem Scholz und Martin bereits Vorgespräche geführt haben, fragte: „Seid Ihr bereit, mit mir hier einen neuen Weg zu gehen?“. Die beiden stimmten zu und somit wird das Musical zum Stadtjubiläum mit Sicherheit ein Projekt, das seinesgleichen sucht.

Hauptrollen bereits besetzt

Für die Hauptrolle wurde nach bundesweiten Castings – wie Scholz betonte – Reinhard Brussmann, der „Bonifatius“ der ersten Stunde, engagiert. Als dessen Schüler Sturmius wird Friedrich Rau auf der Bühne stehen. Die weibliche Hauptrolle der „Alrun“ verkörpert Sabrina Weckerlin, die seit wenigen Tagen als „Päpstin“ Erfolge auf der Bühne des Fuldaer „Schlosstheaters“ feiert. Auch Friedrich Rau kennt man in der Domstadt: Als „Medicus“ und als „John Silver“ eroberte er die Bühne des „Musical Sommer Fulda“. Das Orchester wird nicht aus der Region kommen, für den großen Chor ist eine Zusammenarbeit mit dem „Städtischen Konzertchor Winfridia“ geplant, doch auch weiter Chorsänger sollen laut Martin und Scholz gecastet werden.

Produktionsteam steht bereits

Die Bühne wird von der erfolgreich agierenden Firma „Satys & Fy Staging“ erbaut. Sie wird von der Stadt finanziert und soll laut Wingenfeld auch für die „Domplatzkonzerte“ zur Verfügung stehen. Zum „Bonifatius“-Team werden auch Sven Sauer (Oscar-Preisträger für Spezialeffekte im Film „Hugo“), Timo Dentler (Bühnenbild) Okarina Peter (Kostüme), Pia Virolainen (Lichtdesign) und Danny Costello (Choreographie). Der Zuschauerraum wird insgesamt 4.200 Menschen aufnehmen. Catering-Pavillons mit einem Drei-Gänge-Menü werden in einem Extra-Bereich von Sven Nelles betreut. In den ersten Reihen des Zuschauerraumes wird es „VIP-Plätze“ geben.

Tickets ab Montag

Der Ticket-Vorverkauf für die „Bonifatius“-Aufführungen vom 22. bis 25. August 2019 startet am Montag über das Ticket-Verkaufssystem „Eventim“. Beim „Musical Sommer Fulda“ im kommenden Jahr stehen auch erneut „Die Päpstin“ (14. Juni bis 6. Juli) und „Der Medicus“ (13. Juni bis 4. August) im "Schlosstheater" auf dem Spielplan.

Rubriklistenbild: © Göbel

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