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20-Jähriger will auf Güterzug von Fulda nach Kassel fahren

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Zug wird 500 Meter hinter Bahnhof Fulda gestoppt / Junger Syrer unverletzt

Fulda - Für Aufregung sorgte am Montagabend, gegen 20.30 Uhr, ein 20-jähriger Syrer. Der Mann sprang in Fulda auf einen abfahrbereiten Güterzug Richtung Hünfeld. Bei der Abfahrt des Zuges wurden Bahnmitarbeiter auf den "Blinden Passagier" aufmerksam.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG alarmierte sofort die Bundespolizei, der Zug wurde daraufhin rund 500 Meter hinter dem Bahnhof gestoppt. Beim Eintreffen der Bundespolizisten sprang der junge Syrer zwischen zwei Waggons hervor. Er stand offensichtlich auf einem der Puffer. Zum Glück blieb er unverletzt.

Gegenüber den Beamten vom Bundespolizeirevier Fulda sagte der Mann, dass er mit dem Güterzug nach Kassel fahren wollte. Die Bundespolizei hat gegen den Asylbewerber ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und ihn wegen seines verbotenen und extrem leichtsinnigen Verhaltens belehrt.

Güterzüge dürfen von Unbefugten nicht betreten werden. Eine Mitfahrt ist strengstens verboten und zudem äußerst lebensgefährlich. Die Gefahr vom Zug herunterzufallen und sich dabei schwer, eventuell sogar tödlich, zu verletzen, ist sehr groß. Ebenso besteht die Gefahr einer Unterkühlung.

Die Gleise im Bereich des Bahnhofs Fulda wurde wegen des Vorfalles für rund 25 Minuten gesperrt. 15 Züge verspäteten sich jeweils um rund 20 Minuten.

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