Maskottchen Scotty: Jetzt rede ich... zum Thema Brötchentüten in der Bäckerei

Scotty ist verwundert, warum er in Bäckereien oft "geschmacklose" Angebote bekommt.

„Darf ich’s in eine Tüte packen?“, fragte mich neulich eine freundliche Bäckereifachverkäuferin. „Nein, bitte in zwei Tüten“, antwortete ich. Denn was ich mir ausgesucht hatte, waren zwei Käsebrötchen und zwei Schokobrötchen. Und das in einer Tüte? 

Es ist mir schon oft passiert, dass ich in der Bäckerei gefragt wurde, ob etwas zusammen in eine Papiertüte getan werden soll. Mich wundert es allerdings, dass das anscheinend Usus ist, denn wer bitte möchte seine Käse-Schinken-Laugenstange mit einem Kreppel in einer Tüte haben?! Denn entweder schmeckt die Laugenstange zuckersüß oder der Kreppel nach Käse... Moderne oder experimentelle Küche hin oder her – das dürfte in der Kombination wohl Keinem schmecken.

Ich stelle mir gerade die Frage, warum die Bäckereien mir häufiger dieses „geschmacklose“ Angebot machen. Wenn der Sinn wäre, Müll durch weniger Papiertüten zu vermeiden, dann wäre es ehrenwert. Geschähe es aber, damit die Bäckereien weniger Tüten verbrauchen und damit den Gewinn erhöhen könnten, dann fände ich es schon wieder bedenklich. Ich stelle mir gerade vor, dass ich für ein mehrgängiges Menü beim Metzger meines Vertrauens einkaufe: „Ich hätte gerne für den Appetizer ein Pfund Hackfleisch halb und halb, für die Vorsuppe ein fettes Hühnchen und fürs Hauptgericht einen Rinderbraten“. Aber gerne. Darf ich es in eine Tüte packen?“ – von einer Fleischereifachverkäuferin dürfte das kaum jemals zu hören sein. Denn die käme niemals auf die Idee, unterschiedliche Fleischsorten zusammenzupacken.

Vielleicht gewöhnen es sich die Bäckereifachverkäuferinnen auch noch ab, die besagte Frage zu stellen, wenn jemand sowohl Salziges als auch Süßes ordert.

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