Mehrere Kilogramm Drogen sichergestellt: 33-jähriger Fuldaer in U-Haft

 33-jähriger Fuldaer in U-Haft
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 33-jähriger Fuldaer in U-Haft

Bereits Ende Mai haben Beamtinnen und Beamte der Kriminaldirektion Osthessen drei Männer im Alter zwischen 30 und 47 Jahren festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, über einen längeren Zeitraum mit größeren Mengen Rauschgift gehandelt zu haben.

Fulda. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen der Fuldaer Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Gießen konnte der Tatverdacht gegen die Beschuldigten begründet und weiter erhärtet werden. In Folge dessen erließ das Gießener Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen mehrere Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der drei Männer im Stadtgebiet Fulda und in Künzell sowie Haftbefehl gegen den 33-jährigen Fuldaer.

Die erlassenen Beschlüsse wurden am 25. Mai bei Einsatzmaßnahmen der Kriminaldirektion Osthessen - unter Hinzuziehung von operativen Einheiten der osthessischen Polizei - vollstreckt. Dabei konnten die Ermittlerinnen und Ermittler rund drei Kilogramm Marihuana, geringe Mengen Kokain und mehrere hundert Euro Bargeld sicherstellen und die Beschuldigten festnehmen.

Im weiteren Verlauf wurde der 33-jährige libanesische Staatsangehörige dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Alsfeld vorgeführt, der ihm den bestehenden Haftbefehl verkündete. Er wurde daraufhin einer hessischen Justizvollzugsanstalt überstellt. Die beiden anderen Männer, ein 30-jähriger serbischer Staatsangehöriger aus Fulda und ein 47-jähriger libanesischer Staatsangehöriger aus Künzell, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Gießen wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Den monatelangen Ermittlungen der Kriminalpolizei gingen das Auffinden von rund 400 Gramm Amphetaminbase, weiteren Rohstoffen und Chemikalien zur Drogenherstellung sowie eines Revolvers im Nahbereich des damaligen Wohnanwesens von einem der Beschuldigten im Schlitzer Stadtteil Hemmen (Vogelsbergkreis) im September 2020 voraus.

Das in dem Ermittlungskomplex insgesamt sichergestellte Rauschgift und die zur Drogenherstellung aufgefundenen Materialien hätten im Straßenverkauf mehrere zehntausend Euro erzielen können.

Weitere Auskünfte behält sich die Staatsanwaltschaft Gießen vor.

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