Meine zweite Heimat

Rhn. Vier Monate lang verbrachte die Bolivianerin Daniela Maria Saucedo Rivero bei einer Gastfamilie in der Rhn. Die 17-Jhrige

Rhn. Vier Monate lang verbrachte die Bolivianerin Daniela Maria Saucedo Rivero bei einer Gastfamilie in der Rhn. Die 17-Jhrige besuchte das rtliche Gymnasium, lernte das hiesige Essen schtzen, viele Freunde kennen, bereiste gemeinsam mit weiteren bolivianischen Austauschschlern halb Europa und verbesserte in erster Linie auch ihre Deutschkenntnisse. Bevor die junge Dame via Frankfurt, Caracas und Lima am Donnerstag wieder in ihre Heimatstadt Santa Cruz zurckflog, schilderte sie Fulda aktuell in einem charmanten deutsch-spanischen Sprach-Mix ihre Eindrcke. Lassen wir Daniela selbst zu Wort kommen: Der Zeit luft sehr schnell. Ich war schon vier Monate und ein bisschen mehr in Deutschland. Ich freue mich, meine Familie wieder zu sehen, aber trotzdem lasse ich meine deutsche Familie zurck. Die haben mir viel ber das Leben und das wunderschne Deutschland gezeigt.

In diese Zeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt und neue Freunde, die immer nett mit mir sind. Die deutsche Kultur ist sehr unterschiedlich als die meine, wie das Essen, die Feiertage usw. Trotzdem dies sind gute Grnde, in Deutschland wie ein Paradies zu denken. Alles hat viel Ordnung, die Straen sind sehr sauber, die Leute sehr hilfbereit und die Sehenswrdigkeiten kann man in jedes Ecken finden.

Am Anfang war ein bisschen komisch fr mich, weil ich aus eine Stadt komme, die normalweise 30 Grad hat, und in Deutschland soll ich mindestens drei Pullover tragen, sonst friere ich. In Deutschland konnte ich zum ersten Mal auch Eishockey spielen, etwas, das man in Sdamerika nicht sehr oft spielt. Das war wirklich lustig, aber ein bisschen schmerzhaft, weil ich mindestens sechsmal hingefallen bin.

Whrend das Lauf der Zeit habe ich zum Glck nur einmal Heimweh gekriegt, und in Weihnacht habe ich gedacht, vielleicht Heimweh wieder kommen wrde. Aber dieser Tag war besonders fr mich. Da konnte ich mehr ber das deutsche Kultur lernen und mit meine Gastfamilie eine schne Zeit haben. Da wusste ich, dass auf jeden Fall ich wieder in Deutschland sein will. Und mit mir meine Familie zu Hause, weil ich mit ihnen viel ber Deutschland gesprochen habe.

Bevor dachte ich ber Deutschland wie ein normales Ort. Heute ist meine zweite Heimat! Meine Meinung ist total anders, ich bin in einem Land mit viel Geschichte auf der Welt. Hier habe ich Sehenswrdigkeiten gesehen, die bevor waren ein Traum fr mich wie das Neuschwanstein-Schloss in Fssen, die Berliner Mauer oder die Allianz-Arena in Mnchen.

Deutschland ist meine zweite Haus, die Leute ist das Beste. Sie haben viele Tragdien, wie Krieg und Berliner Mauer gehabt, und vielleicht deswegen denkt man an die Deutschen wie ernste Leute. Aber alles Quatsch. Ich sehe euch mit viele Humor, deshalb fhle ich mich wie zu Hause. Und natrlich kann ich glcklich sagen, dass ich in Deutschland gewohnt habe! Und auf jeden Fall freue ich mich auch darber, dass ich die deutsche Sprache besser kann!

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