370.000 Euro an Spenden für die Not- und Katastrophenhilfe

Die Caritas im Bistum Fulda engagiert sich derzeit für ihren ukrainischen Schwesterverband in Iwano-Frankiwsk: Die dortige Bevölkerung leidet momentan nicht nur unter Corona, sondern auch unter den Folgen eines Hochwassers, das durch heftige Regenfälle im Juni aufgetreten ist.

Menschen im Bistum Fulda unterstützten auch im Jahr 2019 Caritas international

Fulda - Die Menschen im Bistum Fulda spendeten für die Not- und Katstrophenhilfe von Caritas international in Freiburg im Jahr 2019 insgesamt 369.152,12 Euro. Damit lag das Spendenaufkommen etwas höher als im Vorjahr. „Ich danke herzlich für die anhaltende Spendenbereitschaft hier in unserem Bistum“, sagte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch angesichts dieses positiven Ergebnisses. „Es ist erfreulich, dass auch die außerhalb unseres eigenen Umfeldes herrschende Not doch von so vielen Menschen wahrgenommen wird!“

Gezielt gaben besonders viele Spendende aus dem Bistum Fulda im vergangenen Jahr einen Beitrag zum Wiederaufbau in Mosambik nach dem Wirbelsturm Idai. Bei der gerade durchgeführten Jahres-Pressekonferenz von Caritas international wurde schon jetzt zur Jahresmitte deutlich, dass die Corona-Hilfe zur Linderung der Not durch die Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen im laufenden Jahr 2020 eine herausragende Rolle für die Hilfstätigkeit des Caritas-Hilfswerks haben wird.

Bislang 600.000 Menschen wurden aus dem entsprechenden Hilfsfonds schon unterstützt – zum Beispiel durch gesundheitsfördernde Maßnahmen oder durch Lebensmittelverteilungen. „Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Corona werden uns weltweit wie ein langer Schatten verfolgen, selbst wenn die gesundheitlichen Folgen irgendwann kontrollierbar sein sollten. Hunderte Millionen Menschen werden in die Armut abrutschen und Hunger leiden“, warnte der Deutsche Caritasverband in Freiburg.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Schutz für den "Rhöner Charaktervogel" geht weiter

Laufzeit des Artenhilfsprojekts „Rotmilan in der Rhön“ offiziell beendet
Schutz für den "Rhöner Charaktervogel" geht weiter

Tödliche Schüsse auf 19-jährigen Flüchtling in Fulda: Ermittlungen werden wieder aufgenommen

Beschwerde des Bruders und Prüfung durch Generalstaatsanwaltschaft
Tödliche Schüsse auf 19-jährigen Flüchtling in Fulda: Ermittlungen werden wieder aufgenommen

Tragisches Geschehen in Großenlüder: Obduktion schließt Fremdverschulden aus

Staatsanwaltschaft Fulda äußert sich zum Tod eines Ehepaares aus Großenlüder
Tragisches Geschehen in Großenlüder: Obduktion schließt Fremdverschulden aus

Klartext: Ist die Pressefreiheit in Gefahr?

Wut, Leichtsinn, Kopfschütteln: Zehntausende haben in Berlin eine Abkehr von der Corona-Strategie der Regierung gefordert und Journalisten beschimpft.
Klartext: Ist die Pressefreiheit in Gefahr?

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.