Merkel-Brief für Caritas-Wohngruppe in der Fuldaer St. Vinzenzstraße 

Antwortschreiben der Bundeskanzlerin: Danke für Verständnis wegen der Einschränkungen 

Fulda - Ein Brief aus dem Bundeskanzleramt? Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und auch das Leitungsteam des Caritas-Ressorts Behindertenhilfe zeigten sich gleichermaßen angenehm überrascht, als ein freundliches Schreiben von Bundeskanzlerin Merkel in der Eingangspost des Caritas-Hauses St. Elisabeth in der Fuldaer St. Vinzenzstraße zu finden war.

Da es sich an die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppe Philipp richtete, wurde es umgehend dorthin weitergeleitet. Die kleine Geschichte dahinter wollten nun aber natürlich alle im Caritasverband und in der Behindertenhilfe erfahren: Während des Shutdowns wegen der Corona-Pandemie hatte die Wohngemeinschaft Philipp sich entschieden, der Bundeskanzlerin ein positives Signal zu senden, dass man die Einschränkungen als notwendige Schutzmaßnahmen verstand und damit einverstanden war.

Bundeskanzlerin Merkel reagierte erfreut und schrieb in ihrem Antwortbrief: „Dass Sie … ein so großes Verständnis aufbringen und die Maßnahmen befürworten, finde ich großartig und danke Ihnen dafür von ganzem Herzen. … So haben Sie mit dazu beigetragen, dass wir gemeinsam so viel in den letzten Monaten geschafft haben!“

Die Mitglieder der Wohngruppe Philipp sind selbstverständlich stolz über das Kanzlerinnen- Schreiben, dass jetzt natürlich für alle sichtbar gerahmt an der Wand im Gemeinschaftsraum hängt.

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