Migranten als Multiplikatoren: Muster für interkulturelle Arbeit

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Fulda/Marburg. Starke Beteiligung der Fuldaer Migrantenorganisationen an der Schulungsreihe "Arbeitsmarkt und Gesellschaft".

Fulda/Marburg. Freitagabend in den Räumlichkeiten der "Office-Factory" am Rosengarten mitten in Fulda: Über 30 Mitglieder verschiedener Fuldaer Migrantenorganisationen sitzen in der letzten von insgesamt vier Schulungsveranstaltungen des Netzwerkes "Integration durch Qualifizierung" (IQ) für die Region Osthessen. Ausrichter der Schulung ist "Arbeit und Bildung e.V." aus Marburg als Teilprojektträger "Diversity Management und Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen".

Seit September dieses Jahres haben sich aktive Migrantinnen und Migranten fit gemacht zu den Themen wie Stärkung der Vereinsarbeit, Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen, berufliche Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung sowie berufsbezogenes Deutsch. Unter dem Motto "Vereinsmitglieder zeigen den Weg" werden sie im nächsten Schritt als kompetente Multiplikatoren ihre erworbenen Kenntnisse an Migrantinnen und Migranten weitergeben können.

Dass diese Fortbildungsreihe so erfolgreich war, ist nicht zuletzt auf den Kooperationspartner des Hessischen Landesnetzwerkes IQ, das "Interkulturelle Forum Fulda e. V." zurückzuführen, das bei den Migrantenorganisationen dafür kräftig die Werbetrommel gerührt und auch für die Organisation der Veranstaltungen vor Ort nebst internationaler Küche gesorgt hat.

Die Übergabe der Teilnahmebescheinigungen zur Multiplikatorenschulung bildete an diesem Abend jedoch nicht das Ende dieser Veranstaltungsreihe, sondern einen Neuauftakt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darin einig, dass die regelmäßigen Treffen der Migrantenorganisationen in Fulda durch das "Interkulturelle Forum Fulda e. V." fortgesetzt werden sollen, denn es gibt zahlreiche Themen, die den Vereinen und Gruppierungen der Migranten unter den Nägeln brennen. Dazu gehören beispielsweise die Jugend- und Seniorenarbeit in den Vereinen, die interkulturelle Öffnung der Familienhilfe und der Altenpflege, zweisprachige Erziehung, Menschen ohne Aufenthaltstitel und Flüchtlinge sowie die finanzielle Förderung von Vereinen.

Bereits zu Beginn des nächsten Jahres werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Federführung des "Interkulturellen Forum Fulda e. V." wieder zusammensetzen und einen Veranstaltungsplan für 2014 erarbeiten.

Weitere Informationen zu IQ gibt es unter www.hessen.netzwerk-iq.de, Kontakt Teilprojekt "Diversity Management": Kerstin Warnecke, Telefon 06421 690007 11.

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