"Mission Fulda" - Redaktion testet Trendsportart Lasertag

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Eichenzell. Bei "Cosmo Lasertag" in Welkers kann jeder ab 14 Jahren das moderne "Räuber und Gendarm"-Spiel ausprobieren!

Eichenzell. Viele kennen das Spiel Lasertagaus der TV-Serie "How I Met Your Mother". Barney Stinson hüpft in der Serie locker-lässig im Anzug ein bisschen durch eine dunkle Halle und schießt mit Laserstrahlen auf gegnerische Spieler. "Sieht ja einfach und sehr spaßig aus", dachte sich die Redaktion von "lokalo24.de" und probierte das Spiel im "Cosmo Lasertag" im Eichenzeller Ortsteil Welkers, Bürgermeister-Ebert-Straße 14A, aus.

Nach einer leicht verständlichen Erklärung durch Inhaber Nino Kristandl, wie Lasertag überhaupt funktioniert, folgte die Einweisung in die Gerätschaften. Dazu zählt eine Art Weste mit vier Sensoren, an denen man von den Laserstrahlen der anderen Mitspieler getroffen werden kann und natürlich der "Markierer", der sogenannte Phaser, mit dem man die anderen Spieler "markieren" kann. Auch der Phaser hat einen Sensor, an dem man getroffen werden kann. Wenn man getroffen wird, gibt es Punktabzug, wenn man selbst einen Spieler mit den Laserstrahlen trifft, bekommt man Punkte.

Im ersten Durchgang spielten wir "jeder gegen jeden". Ein Spiel dauert 15 Minuten. "Das ist ja ein Klacks", dachten wir und los ging’s in die rund 270 Quadratmeter große, dunkle und futuristisch gestaltete Arena, die unter dem Motto "Weltraum-Base" steht. Spannende Musik heizte die aufgeregte Stimmung bei uns noch mehr auf – ein wahrer Adrenalin-Kick. Nebel und die vielen Wände und Ecken mit Neonstreifen sollten zum Verstecken dienen. Unsere Westen gaben uns immer wieder Signale und Anweisungen, lobten uns, wenn wir einen gegnerischen Spieler getroffen hatten, bauten uns auf, wenn wir einmal selbst "markiert" wurden. Ein großer Spaß. Aber schon nach kurzer Zeit merkten wir alle, dass man dieses Spiel auf gar keinen Fall im Anzug spielen sollte, wie Barney Stinson es macht. Denn: Lasertag ist Sport und es ist anstrengend. Nach den 15 Minuten, die sich wesentlich länger anfühlten, waren wir komplett durchgeschwitzt. In der zweiten Runde spielten wir "drei gegen drei", was uns allen sogar noch etwas mehr Spaß gemacht hat.

Nino Kristandl aus Fulda hat am 10. Mai das "Cosmo Lasertag" in Welkers eröffnet. "Ich hatte nie erwartet, dass es so gut anlaufen würde. Viele Firmen spielen regelmäßig bei uns, aber auch private Gruppen, wie zum Beispiel Junggesellenabschiede kommen zu uns", freut sich der 23-Jährige. "Ab 14 Jahren kann jeder bei uns spielen."Mit Freunden und Bekannten zusammen hat er die gesamte "Lasertag-Arena" sowie den Eingangsbereich ausgebaut. "Ich bin sehr dankbar und stolz, denn so ist es ein Gemeinschaftsprojekt und es ist einfach alles selbstgemacht."Gemeinsam mit zwei Angestellten managt Kristandl den Laden. "Vor der Gründung von ,Cosmo Lasertag’ habe ich internationale BWL im dritten Semester an der ,FH Fulda’ studiert. Während der Bau- und jetzt in der Eröffnungsphase habe ich das Studium ausgesetzt."

Die Idee , eine Lasertag-Halle zu eröffnen, kam Kristandl nach einem Besuch einer solchen Halle in Frankfurt vor zwei Jahren. "Ich begann zu recherchieren, wo ich erneut spielen kann. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland aber nur etwa sieben Hallen. Ich merkte schnell, dass die Nachfrage nach ,Lasertag’ bei uns in Osthessen sehr hoch ist, was sicher auch an der Serie ,How I Met Your Mother’ liegt und so fasste ich den Entschluss, ,Lasertag’ nach Ostehessen zu bringen."

Weitere Informationen zum "Cosmo Lasertag" in Eichenzell-Welkers gibt es auch im Internet unter www.cosmo-lasertag.de .

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