„Mit Kraft und Leidenschaft“

Fulda. Am 22. Mrz 2009 knnen die Fuldaer darber entscheiden, wer knftig im Chef-Sessel des Stadtschlosses Platz nehmen wird. A

Fulda. Am 22. Mrz 2009 knnen die Fuldaer darber entscheiden, wer knftig im Chef-Sessel des Stadtschlosses Platz nehmen wird. Amts-inhaber Gerhard Mller (CDU) hat das politische Ruder seit August 2003 im Griff. Viele interessiert derzeit die Frage: Wird der 59-jhrige Christdemokrat erneut fr das Amt des Fuldaer Oberbrgermeisters kandidieren. Fulda aktuell hat nachgefragt. Herr Oberbrgermeister: Werden Sie fr eine zweite Amtszeit kandidieren?

Mller: Ja. Ich bin gerne bereit, mich wieder als Kandidat der Union, aber als OB fr alle Brger zur Verfgung zu stellen. Die letzten mehr als fnf Jahre waren eine spannende und erfllte Zeit, in der ich mit Brgermeister Dr. Wolfgang Dippel (CDU) und Stadtbaurtin Cornelia Zuschke (parteilos) gemeinsam mit den Gremien viel erreichen konnte.

Warum stellen Sie sich der Wiederwahl?

Mller: Die Stadt und die in ihr lebenden Menschen sind es wert, sich mit ganzer Kraft und Leidenschaft fr sie einzusetzen. Meine Aufgabe, das Amt des Oberbrgermeisters, macht mir durch seine unglaubliche Vielfalt an Themen, Kontakten und Begegnungen mit den unterschiedlichsten Gesprchspartnern sehr viel Freude. Das Amt fordert aber auch die ganze Kraft. Auch in den kommenden sechs Jahren gibt es in Fulda viel zu tun, Aufgaben, die ich aus langjhriger Kommunalerfahrung heraus entschlossen anpacken mchte. Ich mchte die Stadtentwick-lung energisch vorantreiben, insbesondere im Bereich der Kernstadt, um Fulda im Wettbewerb zu den anderen Oberzentren, aber auch als Impulsgeber fr die gesamte Region weiter vorn zu halten.

Was konnten Sie bewegen?

Mller: Die Entwicklung der Stadt hat in meiner laufenden Amtszeit groe Fortschritte gemacht. Auerordentlich viele Projekte konnten umgesetzt und neue begonnen werden. Zum Beispiel ist die Infrastruktur im Bereich Erziehung und Bildung nachhaltig weiter verbessert worden. Ich denke dabei an Investitionen in die Schulen, den Ausbau der Kinderbetreuung und der Tagesbetreuungsangebote, die Entwicklung der Stadtteile, die Ansiedlung neuer Betriebe und Bestandsentwick-lung vorhandener Unternehmen in unseren Gewerbegebieten. Aber auch im Straenausbau hat sich viel getan, denken wir an den Westring, den Zieherser Weg, die Einhardstrae und Mainstrae oder die Vorbereitung fr den Bau der Osttangente. Als weitere Punkte mchte ich die Einrichtung des City Managers, die Entwicklung der sdlichen Innenstadt, den Beginn des Um- und Neubaus am Borgiasplatz und Uniplatz nennen oder die umfnglichen Investitionen in die soziale Stadt am Aschenberg und die Feuerwehrstruktur.

Erheblich haben wir auch in den Sport investiert. Als Beispiele mchte ich das Stadtbad Esperanto, die Runderneuerung des Rosenbads, das Stadion, die Neubauten der Sporthalle an der Bardoschule oder der Turnhalle der Bonifatiusschule anfhren. Wichtig ist fr mich ferner die Haushaltskonsolidierung mit einer soliden Finanzwirtschaft. Seit fnf Jahren liegt die Netto-Neuverschuldung Fuldas bei Null. Wir haben keine neuen Schulden machen mssen. Dadurch strken wir die Kraft Fuldas als Oberzentrum. Herausragende Ereignisse, an denen wir als Verwaltung entscheidend mitgewirkt haben, waren fr mich in den zurckliegenden Jahren der Deutsche Wandertag, das Public Viewing zur Welt- und Europa- meisterschaft sowie das Bistums- und Bonifatiusjubilum.

Was haben Sie sich fr die Zukunft vorgenommen?

Mller: Fulda als Wirtschafts-, Handels-, Bildungs- und Wohnstandort fr alt und jung, als Familienstandort mit einer tiefen Verwurzelung in Kultur und Tradition noch attraktiver zu machen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Protest- und Abseilaktion auf der A7
Fulda

Protest- und Abseilaktion auf der A7

Protestaktion mit Kletterseilen und Bannern an der Brücke der Haunestraße über der A7 in Künzell demonstrieren am Sonntagvormittag rund 40 Menschen zum Thema …
Protest- und Abseilaktion auf der A7
Ein Pferd aus der Rhön bei "Bibi und Tina"
Fulda

Ein Pferd aus der Rhön bei "Bibi und Tina"

Vollblutaraber „Sarouc“ ist ein Filmpferd und in den "Bibi und Tina"-Filmen als „Sabrina“ zu sehen. Lene Husch aus Lahrbach ist seine Besitzerin.
Ein Pferd aus der Rhön bei "Bibi und Tina"
Pro&Contra: Öffentliches WLAN für alle?
Fulda

Pro&Contra: Öffentliches WLAN für alle?

Die Redakteure Jennifer Sippel und Christopher Göbel vertreten zwei unterschiedliche Meinungen, was WLAN-Nutzung in der Öffentlichkeit betrifft.
Pro&Contra: Öffentliches WLAN für alle?
In der Welt der Klänge: David Neisser im Porträt
Fulda

In der Welt der Klänge: David Neisser im Porträt

Der erfolgreiche Fuldaer Musiker und Musikproduzent David Neisser schrieb Songs unter anderem für Roland Kaiser.
In der Welt der Klänge: David Neisser im Porträt

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.