Überwältigender Vertrauensbeweis für Diener

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Der mit überwältigender Mehrheit wiedergewählte Vorsitzende Jürgen Diener (Mitte) gemeinsam mit „MIT“-Landeschef Frank Hartmann (rechts) und Staatssekretär Rainer Bomba. Links Heike Kleemann, eine der Stellvertreterinnen Dieners.

Überwältigender Vertrauensbeweis für Diener

Fulda. 552 Mitglieder hat derzeit der Kreisverband Fulda der "Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hessen (MIT)“, Tendenz steigend. Damit belegt er auf Bundesebene den zweiten Platz hinter Vechta, der knapp 800 Mitglieder aufweist. Darauf verwies zu Beginn der Jahreshauptversammlung „MIT“-Landesvorsitzender Frank Hartmann (Petersberg).

Dass der Fuldaer "MIT“-Kreisverband Geschlossenheit zeigt, bewies er auch bei den Neuwahlen: Die Vorstandsmitglieder erzielten durchweg hervorragende Ergebnisse, allen voran Vorsitzender Jürgen Diener. Von 88 abgegebenen Stimmen votierten 87 mit Ja, hinzu kam eine Enthaltung. Stellvertreter sind weiterhin Heike Kleemann, Veit Küllmer und Claus Ullrich, Schatzmeister Hans-Dieter Alt und Schriftführerin Patricia Fehrmann. Das Präsidium komplettieren Manfred Helfrich und Hubertus Köhler.

Neben den Wahlen stand ein Referat des Staatssekretärs im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Rainer Bomba, im Mittelpunkt des Treffens am Donnerstagabend im "Parkhotel Kolpinghaus". Bomba zufolge „trägt der Mittelstand unsere Gesellschaft. Er gibt den Menschen Arbeit, ist innovativ und für den Erfolg in unserem Land verantwortlich". In seinem Referat hob er hervor, dass die Digitalisierung DIE Aufgabe der Zukunft sei und befasste sich ausführlich mit den Themen „automatisiertes und vernetztes Fahren oder Elektromobilität."

Neben "MIT“-Landeschef Hartmann ("Fulda ist die Wiege des Mittelstandes") betonten auch Europaabgeordneter Thomas Mann, Bundestagsabgeordneter Michael Brand und Landrat Bernd Woide das hohe Engagement des Kreisverbandes. "Vor Ort wird die Arbeit gemacht", formulierte beispielsweise Mann, während Brand das hervorragende Mannschaftsspiel hervorhob. „Keiner macht hier irgendwas alleine, wir sind aufeinander angewiesen", sagte er, auch auf das Zusammenwirken der Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker eingehend. Und weil am 24. September der neue Bundestag gewählt wird, appellierte Brand an die Unterstützung aller: „Ich brauche jeden von Ihnen. Es wird einen Wahlkampf geben, den wir so noch nie erlebt haben. Wir werden von allen Seiten angegriffen, und dies obwohl die Politik von Angela Merkel für den Erfolg des Standorts Deutschland verantwortlich ist. Diese Wahl wird richtungsweisend für unser Land." Und auch Landtagsabgeordneter Dr. Walter Arnold forderte die Anwesenden zur Unterstützung auf: „Es ist wichtig, dass wir hier in Fulda ein sehr gutes Ergebnis für die CDU und ein sehr gutes Ergebnis für Michael Brand hinbekommen.“ Darüber hinaus dürfe nicht vergessen werden, dass am 24. September auch der Landrat gewählt werde.

In seinem Rechenschaftsbericht über die vergangenen zwei Jahre dankte Diener allen seinen Mitstreitern für die Unterstützung, allen voran Geschäftsführer Edwin Balzter. Man fühle sich von der Politik gut verstanden, betonte er weiter und ging auf einige herausragende Veranstaltungen ein wie das „Energie Netzwerk“ in Kooperation mit der „Rhönenergie Fulda“ oder auch auf die Veranstaltung mit Wolfgang Bosbach in der Münsterfeldhalle zur Kommunalwahl. Neben vielen Vorträgen und Unternehmensbesichtigungen sei aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen. Befasst habe man sich neben bundespolitischen auch mit kommunalpolitischen Themen wie dem Einzelhandelskonzept, dem möglichen Messestandort Ochsenwiese, dem großflächigen Breitbandausbau und der Flüchtlingsproblematik. Paradox sei, dass sich Deutschland in einer wirtschaftlich nie dagewesenen Aufschwungphase befinde und trotzdem eine Debatte um Neid und soziale Ungerechtigkeit geführt werde. Diener mahnte abschließend, dass die Große Koalition mit ihrer Wirtschafts- und Sozialpolitik dabei sei, durch Eingriffe aller Art die Zukunft zu gefährden. Das dürfe nicht zugelassen werden.

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