Neues Filmprojekt: Mit Lichtschwert geht alles

Mit „Rise of the last Intern“ hat „Saberproject“ mit viel Aufwand einen zweiten Fanfiction-Film produziert
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Mit „Rise of the last Intern“ hat „Saberproject“ mit viel Aufwand einen zweiten Fanfiction-Film produziert

Fortsetzung von „Saberproject“: „Rise of the last Intern“ als Nachfolgeprojekt von „The Intern awakens“ veröffentlicht.

Osthessen Was wäre, wenn ein Praktikantenjob nicht eintönig und vorhersehbar wäre? Was wäre, wenn ein Praktikant zum Lichtschwert greifen muss, um die Ordnung in einem Warenlager wieder herzustellen und dabei in völlig fremde Filmuniversen geworfen wird?

Bereits 2015 hat das Team „Saberproject“ mit „THE INTERN AWAKENS“ einen Kurzfilm veröffentlicht, der diesen Fragen nachgeht und die Geschichte eines Praktikanten im Lager von „Toy Palace“ in Eichenzell erzählt. Dieser ist ein Onlinehändler für Sammelgegenstände aus Franchise wie „Star Wars“, „Marvel“, „DC“ und eigentlich allem, was Nerds begeistert und eine Fangemeinde pflegt. Was sich seitdem zum erfolgreichsten „YouTube“-Video der Lichtschwertkampf-Showtruppe entwickelt hat (mehr als fünf Millionen Views), findet nun seine Fortsetzung, in der zweieinhalb Jahre Arbeit stecken.

Der von Tim Dagott geschriebene und produzierte Kurzfilm „RISE OF THE LAST INTERN“ erzählt die Geschichte einer Praktikantin, die in die Geheimnisse des „Toy Palace“-Lager eintaucht und plötzlich ganzen Gruppen von Jedi-Rittern und Sith Kriegern gegenübersteht. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Vorgänger, der zurückkehrt, um zu vollenden, was er im ersten Teil begonnen hat.

Die Zuschauer tauchen zusammen mit dem „NEW INTERN“, so der Titel der Praktikantin, in ein Filmmultiversum ein und erleben Anspielungen auf viele bekannte Franchise sowie gewohnt unterhaltsame Lichtschwertaction des Teams „Saberproject“.

Die als Fanfilm angelegte Produktion ist von Nerds für Nerds gemacht, geht dabei aber über ein Amateurlevel hinaus. Mit vier Drehtagen und einer Crew von 30 Personen war der Film zwar schnell auf Band beziehungsweise Festplatte, allerdings folgte darauf eine zweijährige Postproduktionsphase.

Der New Intern schreitet ein.

VFX Supervisor Alexander F. Rumpf, der bereits an richtigen „Marvel-“ und „DC“-Produktionen gearbeitet hat, schuf in Zusammenarbeit mit Regisseur und Filmeeditor Timo Discher und Tim Dagott mit viel Detailliebe die außergewöhnliche Welt des „NEW INTERN“.

Die Musik wurde, wie schon im ersten Teil, durch das Komponistenduo „Only Sound“ geschaffen, das normalerweise in der Gaming-Industrie Spiele vertont. Die ikonischen Lichtschwert-Sounds dazu entstanden in den USA durch Jesse Kirkbride, der beruflich Sound Designer, aber auch großer „Star Wars“-Fan ist.

Besonders hervorzuheben sind die vielen deutschen Synchronschauspieler, die als Stimmen den „NEW INTERN“ durch ihr Abenteuer leiten. Mit dabei sind beispielsweise Hans-Georg Panczak, der seit 1977 Luke Skywalker seine Stimme leiht, und in „RISE OF THE LAST INTERN“ sogar vor der Kamera zu sehen ist.

Aber auch Susanne Bonasewicz (Prinzessin Leia), Philipp Moog (Obi-Wan Kenobi), Florian Clyde (Han Solo), Joachim Tennstedt (C-3PO) und Laura Oettel (Luna Lovegood aus dem „Harry Potter“-Universum)sind neben einigen weiteren mit von der Partie.

Das Team von „Saberproject“ hat so ein atemberaubendes Multiversum geschaffen, die jeden einzelnen motivieren soll, seine oder ihre Leidenschaft zu verfolgen – denn alles ist möglich.

„Saberproject“ ist ein eingetragener Verein und seit 2006 vor allem auf Fanevents, sogenannten Conventions, unterwegs, um dort aufregende Bühnenshows zu präsentieren und Workshops anzubieten. Gelernt haben sie die Kunst des Lichtschwertkampfes beim Erfinder selbst: Nick Gillard, der Stunt Coordinator der „Star Wars Prequel“-Filme (Episode 1-3), hat sie vor einigen Jahren besucht. Über die letzten 15 Jahre konnte das Team mit „Disney“, „Lucasfilm“, „Hasbro“, dem „Legoland Deutschland“ sowie dem „Technik Museum Speyer“ zusammenarbeiten und war an den Musikvideos zu „Schandmauls“ „Die Insel“ und Rammsteins „Deutschland“ beteiligt.

Der neue Film „RISE OF THE LAST INTERN“ feierte am 20. November im „Filmpalast Kassel“ Premiere und ist seit dem 11. Dezember online veröffentlicht. Damit geht die Produktion nach zweieinhalb Jahren zu Ende. Das Team hat daraus viel lernen können und hat sicherlich bald das nächste Projekt in Planung.

Der Film ist unter https://movie.riseofthelastintern.de auf „Youtube“ zu finden.

Im Lager von „Toy Palace“ in Eichenzell wurden für den Film die Lichtschwerter geschwungen.

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