Mitarbeiter-Ehrungen: Engagement für die Stadt

Fulda. "Arbeit ist das, was man tut, damit man es eines Tages nicht mehr zu tun braucht", mit diesen Worten des österreichischen Schriftste

Fulda. "Arbeit ist das, was man tut, damit man es eines Tages nicht mehr zu tun braucht", mit diesen Worten des österreichischen Schriftstellers Alfred Polgar begann der Personalratsvorsitzende Richard Thonius seine Gratulation. Denn in seinem Beisein und zusammen mit dem Leiter des Hauptamtes Thomas Mölter und Lothar Helmer von der Personal- und Organisationsabteilung der Stadt würdigte Oberbürgermeister Gerhard Möller die Arbeit von zwei städtischen Mitarbeitern, die ihr 25-jähriges Arbeitsjubiläum begingen und von fünf Mitarbeiter/Innen, die in den Ruhestand verabschiedet wurden. "Mit viel Engagement haben Sie die Stadtverwaltung in den verschiedenen Ämtern mitgeprägt, eigene Akzente gesetzt und ihre Fähigkeiten im Dienste der Bürgerinnen und Bürger eingebracht", so Gerhard Möller anerkennend, der allen Anwesenden dankte und die besten Glückwünsche der Verwaltung überbrachte.

Dienst-/Arbeitsjubiläen – Martina Mehler und Bernd Müller

"Sie sind die Informationszentrale des gesamten Amtes für Jugend und Familie, sie stimmen Termine ab, organisieren und vermitteln Kontakte", erklärte Gerhard Möller bei der Würdigung von Martina Mehler. Nach ihrer Ausbildung beim Regierungspräsidium Kassel als Stenosekretärin war sie Sekretärin bei der Landesgartenschau Fulda GmbH und schließlich beim Sozial-, Jugend- und Sportamt. Unterbrochen durch zweimaligen Mutterschutz arbeitete Martina Mehler im Vorzimmer des Amtes für Jugend und Familie. "Sie werden von Ihren Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt, haben ein Gespür für die Menschen und sind eine herausragende Netzwerkerin", stellte der Oberbürgermeister heraus und gratulierte ihr zum 25-jährigen Arbeitsjubiläum.

Mit hoher Sorgfalt und großem Engagement nehme Bernd Müller seit mittlerweile 20 Jahren die Aufgaben des stellvertretenden Amtsleiters sowie der Verwaltungsvollstreckung in der Stadtkasse wahr, hob Gerhard Möller hervor und beglückwünschte ihn zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Nachdem Bernd Müller seine Laufbahnprüfung zum Inspektorenanwärter abgeschlossen hatte, wurde er in die Jugend-hilfeabteilung des Sozial-, Jugend- und Sportamtes und anschließend als Innendienstsachbearbeiter in die Stadtkasse versetzt. "Sie haben besonders bei der Einführung der Doppik aufgrund Ihres hohen Fachwissens und Ihrer Verlässlichkeit wertvolle Dienste geleistet", unterstrich der Oberbürgermeister und fügte hinzu, dass Bernd Müller auch Experte für Probleme im Doppikfinanzprogramm der Stadt Fulda sei.

Verabschiedungen – Richard Stuwe, Monika Di Foggia, Nikolai Fast, Erwin Schüler und Claus Merz

Eine hohe soziale Kompetenz bescheinigte Gerhard Möller dem in die Freizeitphase der Altersteilzeit verabschiedeten Richard Stuwe. "Ihre stete Bereitschaft, auftretende Probleme ruhig, kompetent und unbürokratisch zu lösen, hat Sie zu einem hervorragenden Dienstgruppenleiter in der Abteilung Straßenverkehrsangelegenheiten des Rechts- und Ordnungsamtes werden lassen", erklärte der Verwaltungschef. Nachdem der Starkstromelektriker eine Fachaus-bildung beim Bundesgrenzschutz Fuldatal/Hünfeld gemacht hatte und einige Jahre beim Bundesverband für den Selbstschutz in Fulda sowie beim Bundesamt für Zivilschutz arbeitete, begann Stuwe im Jahr 1997 seine Tätigkeit als Hilfspolizeibeamter beim Magistrat der Stadt Fulda. Im Jahr 2001 wurde ihm schließlich die Dienstgruppe übertragen und vier Jahre später auch die Durchführung von Kontrollen im Bereich der Gefahrgutüberwachung.

"Sie haben lange Zeit im Bereich unseres Gebäudemanagements mit großer Zuverlässigkeit gearbeitet und dafür gesorgt, dass die Freiherr-vom-Stein-Schule auch nach außen hin immer ein gutes Bild abgibt und sich Schüler und Lehrer in ihren Räumen wohlfühlen", würdigte der Oberbürgermeister Monika Di Foggia. Seit sie im Jahr 1984 als Raumpflegerin bei der Stadt Fulda angestellt wurde habe sie nach Aussage Möllers auch viele Bauarbeiten an der Schule mitbekommen, die immer mit viel Schmutz verbunden waren. Daher dankte er Monika Di Foggia für Ihre kontinuierlich engagierte Arbeit und wünschte ihr alles Gute für die nun beginnende Freizeitphase der Altersteilzeit. Bevor er bei der Stadt Fulda eingestellt worden ist, hat sich der in der ehemaligen Sowjetunion geborene Nikolaus Fast als Techniker in der Fachrichtung Mechanik und als Betriebsausbildungsmeister ausbilden lassen und danach als Schlosser, Maurer und Kraftfahrer gearbeitet. Als er nach Deutschland gekommen ist, war der Russlanddeutsche zunächst als Saisonarbeiter im Freibad der Stadt Fulda "Rosenau" zur Reinigung und Pflege der Anlage eingesetzt und arbeitete seit 1991 im städtischen Betriebsamt. Dort kümmert er sich zunächst um Entsorgung/Straßenreinigung, dann um die Müllabfuhr und schließlich bis zum Beginn seiner Freizeitphase der Altersteilzeit um Parks und Gärten. "Sie haben dafür gesorgt, dass wir Fulda zu Recht als Stadt im Grünen bezeichnen können und dafür danke ich Ihnen recht herzlich", so der Oberbürgermeister.

Der gelernte Bürokaufmann Erwin Schüler arbeitete zuerst in verschiedenen Abteilungen der Verwaltung des städtischen Krankenhauses Fulda. Nach dem Sekretärs- sowie dem Inspektorenlehrgang wurde er in das Personalamt der Stadt und danach zum Sozial-, Jugend- und Sportamt versetzt. Weitere Stationen seiner Verwaltungslaufbahn brachten Erwin Schüler in die Stadtkasse, das Kulturamt, das Sozial- und Wohnungsamt und schließlich ins Rechnungsprüfungsamt. "In 47 Jahren städtischer Tätigkeit haben Sie ein breites Spektrum an Verwaltungsaufgaben ausgeübt und sich viele verschiedene Fachkenntnisse angeeignet", betonte Gerhard Möller und verband mit der Würdigung Dank für die geleistete Arbeit sowie die besten Wünsche für den Ruhestand.

Der Betriebsschlosser Claus Merz hat nach seiner Ausbildung bei verschiedenen Betrieben in Fulda gearbeitet bis er im Jahr 1983 beim Tiefbauamt der Stadt Fulda angestellt wurde. Dort war er 15 Jahre lang im Bereich der Müllabfuhr und Straßenreinigung eingesetzt und danach bis zum Beginn seiner Rente in der Abteilung "Straßenunterhaltung/Allgemeine Aufgaben" tätig. "Sie haben dafür gesorgt, dass unsere Stadt nach außen hin funktionsfähig bleibt und das schöne Erscheinungsbild der Straßen gewahrt bleibt", hob der Oberbürgermeister hervor und verband dies mit einem herzlichen Dankeschön für die engagierte Arbeit in all den Jahren.

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