Modernste Klinik

Fulda. Das Klinikum Fulda hat gleich drei Grnde zum Feiern: das Richtfest fr den Neubau der Bettenhauserweiterung, die offizielle Einweihu

Fulda. Das Klinikum Fulda hat gleich drei Grnde zum Feiern: das Richtfest fr den Neubau der Bettenhauserweiterung, die offizielle Einweihung des neuen Mutter-Kind-Zentrums und die Frderung des Landes Hessen in Hhe von 10,7 Millionen Euro fr die Erweiterung des OP-Bereichs.

Fuldas Oberbrgermeister Gerhard Mller begrte die zahlreich erschienenen Gste am Neubau der Bettenhauserweiterung und bedankte sich fr den Besuch von Jrgen Banzer, Hessischer Minister fr Arbeit, Familie und Gesundheit. Harald Jeguschke, Vorstand des Klinikums Fulda, dankte anschlieend insbesondere den Handwerkern sowie der Architektin Ursula Palka (Projektleiterin Ludes Architekten und Ingenieure) fr die bisher geleistete Arbeit.

Bettenhauserweiterung

Die Bauarbeiten des insgesamt 14 Millionen teuren Neubaus liegen im vorgesehenen Zeitplan, so dass der geplanten Erweiterung im November 2010 nichts im Wege stehen, sagte Jeguschke. Das neue siebengeschossige Gebude entsteht in direkter Verlngerung des jetzigen Bettenhauses.

Der Erweiterungsbau wird mit 260 Betten in sieben Stationen belegt werden knnen. Die Nutzung von zwei Etagen ist fr die Klinik fr Psychosomatik sowie die neue Klinik fr Rheumatologie/Immunologie vorgesehen. Die restlichen fnf Stationen sind den Pflegestationen des Hauses vorbehalten. Alle Etagen schlieen direkt an das bestehende Bettenhaus an. Zum Abschluss des Richtfestes erfolgte der traditionelle Richtspruch durch Anton Schick.Im Rahmen seiner Ansprache im Neubau des Mutter-Kind-Zentrums berreichte Gesundheitsminister Banzer einen Bewilligungsbescheid.

Das Land Hessen frdert den Umbau und die Erweiterung des OP-Bereichs des Klinikums Fulda mit 10,7 Millionen Euro. Das neugebaute Mutter-Kind-Zentrum, das wir hier und heute einweihen, wurde mit 9,2 Millionen gefrdert. Und fr den Erweiterungsbau des Bettenhauses hat das Land 7,3 Millionen Euro zur Verfgung gestellt. Mit der Krankenhausfrderung des Landes Hessen wird eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung fr die Region sichergestellt, sagte der Minister.

Durch die Umstrukturierung des Zentral-OP werden die Betriebsablufe funktional und technisch wesentlich verbessert und den Anforderungen der medizinischen Versorgung angepasst. Auerdem wird der Brandschutz optimiert. Diese Investitionen in die Erweiterung des Zentral-OP sind erforderlich, um unsere hohe medizinische Qualitt und Wettbewerbsfhigkeit auch in Zukunft sicherzustellen, erluterte der Medizinische Direktor des Klinikums Fulda, Priv.-Doz. Dr. Achim Hellinger.

Zukunft fr Kinder

Mit dem Mutter-Kind-Zentrum erfllt das Klinikum Fulda den zugewiesenen Versorgungsauftrag fr eine derartige regionale Einrichtung. Bei den aktuellen Geburtenzahlen knnen wir es uns nicht leisten, auch nur ein Neugeborenes zu verlieren, das wir retten knnten. Was wre unsere Zukunft ohne Kinder?, fragte der Minister. Am Mutter-Kind-Zentrum Fulda werde vor allem Engagement und Professionalitt gebndelt, die eine hohe Qualitt im Bereioch der Frhgeborenenversorgung mglich machten.

Die Gesamtkonzeption zwischen hchstem medizinischem, pflegerischem und technischem Niveau in Verbindung mit der kindgerechten harmonischen Gestaltung der Rume ist in der Region einzigartig, freute sich Prof. Dr. Reinald Repp, Direktor der Klinik fr Kinder- und Jugendmedizin. Mit dem Umzug in das neue Mutter-Kind-Zentrum wird die Einrichtung zur modernsten Kinderklinik Hessens, ergnzte Jeguschke. Die Frauenklinik verbleibt zunchst im Hauptgebude. Sie wird erst nach Sanierung der jetzigen Kinderklinik nach dem vollendeten zweiten Bauabschnitt umziehen.

Nach der Schlsselbergabe des Architekten Matthias Kirschner erfolgte die kirchliche Weihe durch Prof. Gerhard Stanke und Dekan Bengt Seeberg. Susanne Mller, Vorsitzende des Frdervereins Knguruh, bergab zwei symbolische Schecks ber die Gesamtsumme von 93.000 Euro.

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